UMG-Biologin ausgezeichnet für Herzforschung

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Text von: redaktion

Eva Wagner, Biologin in der Forschungseinheit für Zelluläre Biophysik und Translationale Kardiologie der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der European Heart Rhythm Association für das 'Best Basic Sciences Abstract' ausgezeichnet worden.

Die Nachwuchswissenschaftlerin erhält den Preis für das beste Abstract aus der Grundlagenforschung für wissenschaftliche Arbeiten über zelluläre Krankheitsmechanismen bei Arrhythmien und Herzinsuffizienz.

Die Verleihung des Preises fand während des 10. Europäischen EHRA Europace Meetings in Athen statt.

An dem Forschungsprojekt beteiligt waren, neben den Wissenschaftlern der UMG, das Max-Planck-Institut für Biophysik, das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, die George-Mason-University und die University of Maryland.

Die Arbeiten wurden maßgeblich gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das EUTrigTreat-Projekt der Europäischen Kommission.

„Wir freuen uns sehr über diese wichtige Auszeichnung für neue Erkenntnisse über membranabhängige Krankheitsmechanismen in Herzzellen“, sagt Professor Stephan E. Lehnart, Leiter des internationalen Forschungsprojekts und Koordinator von EUTrigTreat an der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG.

Der Abstract-Preis würdigt die neuen Erkenntnisse über krankheitsrelevante Veränderungen von elektrisch erregbaren Membran- und Proteinstrukturen in Herzzellen.