Ulrike Beisiegel wird Präsidentin der Universität Göttingen

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Das hat der Senat der Hochschule am 10. März 2010 einstimmig beschlossen. Der Stiftungsausschuss Universität der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts hat das Votum des Senats anschließend bestätigt. Ulrike Beisiegel ist damit die erste Frau an der Spitze der Hochschule.

Sie folgt auf den derzeitigen Amtsinhaber Kurt von Figura, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Ihre sechsjährige Amtszeit beginnt am 1. Januar 2011.

Der Sprecher des Senats, Jörg-Martin Jehle, erklärte: „Sie ist für das Amt bestens qualifiziert und hat überzeugend dargelegt, wie sie die Hochschule in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Beschäftigten weiter voranbringen möchte. Dabei wünschen wir ihr viel Erfolg.“

Der Vorsitzende des Stiftungsausschusses, Wilhelm Krull, sagte: „Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Wissenschaftspolitik bringt Prof. Beisiegel hervorragende Voraussetzungen für die in Göttingen in den nächsten Jahren anstehenden Aufgaben mit. Ich gratuliere ihr zur Wahl und wünsche ihr für das neue Amt alles Gute.“

„Ich freue mich darauf, an der Universität Göttingen exzellente Forschung mitzugestalten und gemeinsam mit den Fakultäten die Studienbedingungen zu verbessern. Zusammen mit den außeruniversitären Einrichtungen möchte ich den Wissenschaftsstandort Göttingen ausbauen“, so die Professorin.

Ulrike Beisiegel (Jahrgang 1952) studierte Biologie in Münster und Humanbiologie in Marburg und wurde 1979 nach einem Promotionsstudium Humanbiologie am Fachbereich Medizin in Marburg promoviert.

Sie ist Sprecherin des Ombudsgremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates.

Darüber hinaus ist sie Senatorin der Leibniz-Gemeinschaft und in weiteren nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien tätig.

Ulrike Beisiegel ist außerdem Inhaberin der Ehrendoktorwürde der schwedischen Universität Umeå und zahlreicher weiterer wissenschaftlicher Auszeichnungen.