Ulrich Kienzle im Deutschen Theater in Göttingen

© Ferdinand Nonnenbroich
Text von: redaktion

Der aus ARD und ZDF bekannte Journalist, Publizist und Nahostexperte Ulrich Kienzle ist am Samstag, 21. April 2012, zu Gast im Großen Haus und liest gemeinsam mit Martin Mühleis aus seinem neuen Buch “Abschied von 1001 Nacht“.

Das von Politik und Medien hochgelobte Werk ist kein Buch über den „Arabischen Frühling“. Und doch ist es eine der spannendsten und aufschlussreichsten Veröffentlichungen in diesem Kontext, der auch Thema einer anschließenden Podiumsdiskussion ist.

Ulrich Kienzle reflektiert in seinem Buch die Nahost-Krisen der letzten 40 Jahre und macht damit die aktuellen Umbrüche und Entwicklungen verstehbar, vom „Schwarzen September“ zum „Arabischen Frühling“.

In der autobiografischen Geschichte seines Journalistenlebens im Orient vermittelt er einen ebenso fesselnden wie persönlichen Einblick in die arabische Welt und in die fragwürdige Nahostpolitik des Westens. Er beschreibt seinen Alltag als Kriegsreporter in erschütternden und berührenden Erlebnissen und mit kritischem Blick auf die Hintergründe des Auslands-Journalismus.

„Abschied von 1001 Nacht“ ist ein Geschichtsbuch, das sich wie ein Abenteuerroman liest. Fesselnd, humorvoll, provokant – und das persönliche Resümee eines großen Journalisten.

Beginn der Veranstaltung ist um 19.45 Uhr, im Anschluss an die Lesung findet eine Podiumsdiskussion zum „Arabischen Frühling“ statt.