Treffpunkt faktor-Business-lounge

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Text von: redaktion

Mit ihrem gemeinsamen Virtualisierungsprojekt liefern die beiden Göttinger Unternehmen Blackbit Neue Medien und SerNet eine Netzwerk-Erfolgsgeschichte.

Die faktor-Business-Lounge hat sich als Plattform für regionales Networking und Treffpunkt für die Entscheider der Region bewährt. Viele wichtige Kontakte gründen auf den dortigen Begegnungen.

Einen dieser Kontakte gab es zwischen Stefano Viani (Foto, l.) und Johannes Loxen (Foto, r.) vor mehr als einem Jahr. Nun blicken die beiden Geschäftsführer von Blackbit und SerNet zufrieden auf ihr gerade umgesetztes Großprojekt zurück. „Durch Schnittstellen bei gemeinsamen Kunden kannten wir uns schon vor dieser Kooperation und hatten bereits gut zusammen gearbeitet“, blickt Blackbit-Chef Viani zurück. Auf der Lounge wurde der Kontakt intensiviert.

Eine Zusammenarbeit mit dem Netzwerk-Dienstleister SerNet bot sich für die Probleme an, die Blackbit Neue Medien hatte, deren Server von einem Rechenzentrum in Karlsruhe betreut wurden. Blackbit als Full-Service-Werbeagentur bietet ihren bundesweiten Kunden Internetpräsentationen, E-Commerce und Online-Marketing an. Für die Zuverlässigkeit der Systeme müssen vor allem schnelle Ausweichsysteme vorhanden sein. Nur so ist es möglich, bei Serverausfällen schnell genug zu reagieren. „Im Idealfall ist das Problem bereits behoben, bevor der Kunde überhaupt etwas davon merkt“, beschreibt Loxen die „Proaktivität“ von guter Dienstleistung.

Outsourcing macht Kapital für eigene Projekte frei

Das geforderte Leistungspaket von SerNet sollte mit einem intelligenten Konzept einen besseren Service gewährleisten und die eigene IT-Abteilung entlasten, so Viani, da diese „zuviel Manpower abseits des Kerngeschäfts band“. Johannes Loxen ist sich sehr wohl bewusst, dass „Outsourcing nicht billiger ist, aber es macht in jedem Fall Kapital für eigene Projekte frei“. Aus diesem Grund entschied sich Blackbit für das „preiseffektive“ Angebot von SerNet und spart nun Personal, Hardware, Strom und Platz.

Beide Partner haben während der Zusammenarbeit erkannt, wie unabdingbar gegenseitiges Vertrauen für die Planungssicherheit eines solch umfassenden Projektes ist. „Schließlich sitzt man bei solchen Vorhaben“, so Loxen, „immer in einem Boot.“ Probleme, die zu ungeplanten Zeitverzögerungen führten, lösten sie stets befriedigend für beide Seiten. In Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsdienstleister GöTel und dem Hardware-Händler Dirk Weitemeyer wurde das Gesamtkonzept umgesetzt.

Blackbit verfügt nun mit GöTel über einen lokalen Provider und somit über eine Quasi-Standleitung, die nicht mehr – wie es vorher der Fall war – für Netzwerkprobleme außerhalb Göttingens anfällig ist. „Wir verfügen nun über ein sehr gut verschlüsseltes und vor Angriffen von außen gesichertes Netzwerk“, zeigt sich Stefano Viani zufrieden. Insgesamt investierten die beiden Kooperationspartner 1 300 Arbeitsstunden in die Umsetzung, von denen alleine 100 auf die SerNet-Forschungsabteilung entfielen. Die so entwickelten Lösungsbausteine sind nun auch bei künftigen Kundenprojekten von Blackbit modifiziert einsetzbar. „Schließlich verfügen wir durch die freigewordenen Kapazitäten über eine gestiegene Wachstumsfähigkeit und bemühen uns dementsprechend um weitere neue Kunden“, blickt Viani ambitioniert in die Zukunft. Gewinner sind vor allem die Kunden beider Unternehmen.

Darüber hinaus bilanziert Johannes Loxen zufrieden: „Solche Kooperationen stärken den Arbeitsmarkt in der Region. Denn wir wollen hier leben und Arbeitsplätze schaffen.“ Ein rundum gelungenes Projekt also, von dem sich hoffentlich viele Teilnehmer der faktor-Business-Lounge inspirieren lassen werden.

Text: STEFAN LIEBIG Fotografie: ALCIRO THEODORO DA SILVA