Treffen Universität Göttingen und der KWS SAAT AG

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Text von: Redaktion

Zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch auf den Gebieten Finanzmanagement, Controlling und Strategische Planung sowie Gebäudemanagement sind 20 Vertreter der KWS SAAT AG und der Universität Göttingen am 5. März zusammengetroffen.

Initiiert wurde das Treffen am KWS-Firmensitz in Einbeck im Rahmen des Programms „Deregulierte Hochschule“, in dem fünf Modellhochschulen den Weg zu mehr Autonomie und Eigenverantwortung exemplarisch aufzeigen. Begleitet wird dieser Prozess von ausgewählten Partnern aus der Wirtschaft; KWS kooperiert dabei mit der Georgia Augusta. „Wir wollen Praxiswissen, Anregungen und Ideen einbringen und damit einen Beitrag zu einer eigenverantwortlichen Organisationsentwicklung im Hochschulbereich leisten“, betonte KWS-Vorstand Hagen Duenbostel (Foto).

„Deregulierte Hochschule“

Das Aktionsprogramm „Deregulierte Hochschule“wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung ins Leben gerufen Es umfasst zehn zentrale Themenbereiche, die von Expertenteams der Modellhochschulen bearbeitet werden. Sie identifizieren Richtgrößen und formulieren Handlungsempfehlungen für weitgehend autonom arbeitende Institutionen, die die neuen Freiräume modernisierter Hochschulgesetze konsequent nutzen. Ziel ist es, einen „Code of Good Governance“ für das Hochschulsystem zu entwickeln. Die Universität Göttingen, die sich seit Beginn des Jahres 2003 in der Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts befindet, hat in dem Programm des Stifterverbandes die Federführung für die Leitthemen Finanzmanagement und Immobilienmanagement. „Mit der Stiftungsträgerschaft verfügt die Georgia Augusta über weitaus größere Gestaltungsmöglichkeiten in der Verwaltung und der Organisation ihrer Arbeit als andere Hochschulen in der Bundesrepublik“, erläuterte der hauptamtliche Universitäts-Vizepräsident Markus Hoppe.

Kompetenter Austausch

An dem Treffen nahmen von der Universität Göttingen auch Rainer Bolli (Gebäudemanagement) Hans-Peter Ittemann (Finanzen) und Dr. Matthias Kreysing (Controlling) teil. Von KWS waren neben KWS-Vorstand Hagen Duenbostel auch Günter Mielke (Zentraler Einkauf und Technik), Cord Warnecke (Finanzmanagement) und Robert Heidhues (Controlling Forschung und Entwicklung) vertreten. Zwischen KWS und der Universität Göttingen bestehen bereits mehrere Kooperationsprojekte, so auch auf wissenschaftlicher Ebene.