Treffen der Dichter und Rechner

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Text von: redaktion

Die diesjährige Auflage des Göttinger Literaturherbstes steht erneut im Zeichen der Wissenschaft. Für die Eröffnung wurde der international angesehene Mathematiker Sir Roger Penrose (Foto) aus Oxford gewonnen.

Roger Penrose ist durch Veröffentlichungen („Computerdenken, „Schatten des Geistes“) bekannt, in denen er sich aus mathematisch-physikalischer Perspektive mit Problemen des Bewusstseins und der künstlichen Intelligenz auseinandersetzt. Er wird zum Auftakt des 17. Göttinger Literaturherbst im Oktober sprechen, wie der Veranstalter heute bekannt gab.

Penroses Ausführungen bilden den Auftakt für eine Reihe von Abendveranstaltungen im Historischen Bibliothekssaal der Paulinerkirche vom 17. bis zum 26. Oktober 2008. Als weitere Referenten sind Daniel C. Dennett (Tufts), Wolf Singer (Frankfurt) und Hans Belting (Karlsruhe) angekündigt. Veranstalter sind die drei Göttinger Max-Planck-Institute und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek. Das detaillierte Programm wird am 1. August vorgestellt. Einige weitere Details wurden schon jetzt bekanntgegeben.

So wird gegenüber dem Vorjahr der Wissenschaftsschwerpunkt des Festivals durch Kooperationen mit der Georg-August-Universität und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) deutlich erweitert. Begleitend zur Vortragsreihe in der Paulinerkirche bietet das DLR erstmals ein Jugendprogramm an, das aus Vorträgen und Experimenten für Schüler ab 13 Jahren im DLR_School_Lab besteht. Eine Kooperation mit der Universität ist der Ausgangspunkt einer Veranstaltung, die ein Forschungsprojekt des Instituts für Nordamerikastudien zur amerikanischen Literaturzeitschrift McSweeney`s der Öffentlichkeit präsentieren wird.

Foto: Ruth Preston