Training ohne sperrige Geräte

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Neuer Kursraum für „Functional Training“ im FIZ 

Das Verständnis von effektivem und gesundem Fitness- und Krafttraining hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Weg von großen und sperrigen Geräten hin zu flexiblen Trainingsmöglichkeiten, die überwiegend mit dem eigenen Körpergewicht auskommen und sich nah an natürlichen Bewegungsmustern orientieren. „Functional Training“ heißt dieser Trend, der nun einen eigenen Trainingsbereich im Fitness- und Gesundheitszentrum (FIZ) der Universität Göttingen erhält. Nach einem halben Jahr Bauzeit und Kosten von rund 500.000 Euro lud der Hochschulsport am 16. Dezember zu einem Tag der offenen Tür ein, an dem der neue Kursraum sportlich eingeweiht wurde.

Highlight des 120 Quadratmeter großen Kursraumes ist der Queenax, ein raumübergreifendes Trainingsmodul, das die Größe des Raumes optimal nutzt und gleichzeitig viele Trainingsmöglichkeiten bietet. In Functional-Training-Kursen betreuen das FIZ und der Hochschulsport alle Sportlerinnen und Sportler. „Das Training von verschiedenen Bewegungsmustern soll die Aktiven mit der erforderlichen Kraft versehen, um allen Belastungen im Alltag, Training oder Wettkampf gewachsen zu sein und Fehlhaltungen zu korrigieren“, sagt Mischa Lumme vom Hochschulsport Göttingen.

Mit grundlegenden Übungen zu Mobilität, Stabilität, Kräftigung und Ausdauer bieten die Functional-Training-Kurse eine realitätsnahe, alltagsgetreue Belastung des Bewegungsapparates, welche es dem Trainierenden ermöglicht, den Körper in allen Ebenen der Belastung zu stabilisieren. Vorerfahrungen aus dem Fitness- und Krafttraining sind nicht erforderlich, da alle Übungen auch für unerfahrene Personen konzipiert sind. Zusätzlich zum Kursraum für Functional Training wurde ein Raum speziell für Indoor Cycling-Angebote geschaffen, der die gestiegene Nachfrage in diesem Bereich decken soll.

©Hochschulsport Göttingen /David Walli (von links), sportlicher Leiter des FIZ, Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports, und Prof. Dr. Norbert Lossau, Vizepräsident für Infrastrukturen, haben den neuen Trainingsbereich im FIZ bereits getestet.