Thimm Gruppe weiter auf profitablem Wachstumskurs

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Text von: redaktion

Die Thimm Gruppe mit Hauptsitz in Northeim hat sich im Geschäftsjahr 2012 erneut sehr positiv entwickelt. Der Umsatz ist um 8,1 Prozent auf 431,2 Millionen Euro (2011: 399 Millionen Euro) gestiegen.

Gleichzeitig wurde das Rohergebnis im Berichtsjahr nochmals um 13,1 Prozent verbessert. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich auf 51,1 Millionen Euro um 23 Prozent (Vorjahr 41,5 Millionen Euro).

Im letzten Jahr flossen 15,7 Millionen Euro an Investitionen in den weiteren Ausbau der Kapazitäten, des Produkt- und Leistungsportfolios sowie der Kommunikationsstrukturen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 53,4 Prozent (2011: 45,8 Prozent) gesteigert.

Zum 31.12.2012 beschäftigte die Unternehmensgruppe insgesamt 2.195 Mitarbeiter (2011: 2.022); 109 davon waren Auszubildende (2011: 99) in sechs Berufen sowie Studenten in dualen Studiengängen.

Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm Gruppe: „Wir haben im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Alle Geschäftsbereiche konnten sich der konjunkturellen Abschwächung entziehen und trugen zu dieser sehr positiven Entwicklung bei.“

Größter Geschäftsbereich mit einem Umsatzanteil von 66,7 Prozent ist Thimm Verpackung gefolgt von Thimm Schertler Verpackungssysteme (25,6 Prozent) und Thimm Display (7,5 Prozent). Der Auslandsanteil der Thimm Gruppe stieg von 24 auf 27 Prozent.

Investitionen

Der Ergebnisanstieg ist auch die Folge der massiven Investitionen, die in den Vergangenen Jahren in den Ausbau der Standorte und die Erweiterung der Unternehmensgruppe geflossen sind. Rund 100 Millionen Euro waren das allein in den letzten fünf Jahren.

Auch im letzten Jahr verblieben die Investitionen der Thimm Gruppe mit 15,7 Millionen Euro auf hohem Niveau. Investitionsschwerpunkte in Deutschland bildeten die Erweiterung des Displaywerkes in Wörrstadt sowie der Ausbau der Wellpappewerke in Alzey und Eberswalde.

Die Baumaßnahmen in Eberswalde sind Teil eines über drei Jahren angelegten Investitionsprogramms zur Modernisierung und zum Ausbau des Standortes mit einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro.

In den Verpackungswerken in Neuburg und Nordhausen wurde primär in Produktionsanlagen und Betriebslogistik investiert. In der tschechischen Fabrik wurde die Wellpappenerzeugungsanlage in weiten Teilen erneuert. Im polnischen Werk wurde ebenfalls mit einem unfassenden Ausbauprogramm begonnen.

Mitarbeiter

In allen Geschäftsbereichen führten steigende Markt- und Kundenanforderungen, insbesondere mit Blick auf Service, Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit, zu einem gezielten Personalaufbau von insgesamt 8,6 Prozent auf 2.195 Mitarbeiter.

Allein in Deutschland wurden 117 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Zahl der Auszubildenden stieg um gute zehn Prozent. Die Ausbildungsquote in Deutschland lag bei 9,7 Prozent (2011: 9,5 Prozent).

Ausblick

Im ersten Quartal 2013 verzeichnete die Thimm Gruppe ein Umsatzwachstum von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bestätigt die konservative Planung für das laufende Jahr, in dem das Unternehmen mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur einen leichten Anstieg des Gruppenumsatzes erwartet.

„Wir planen erneut ein positives operatives Ergebnis auf hohem Niveau“, so Schliep.

Konsequent will Thimm auch in 2013 in den weiteren Ausbau der Unternehmensgruppe investieren. Die Werke in Eberswalde (Deutschland), Tychy (Polen) und Sibiu (Rumänien) des Geschäftsbereiches Thimm Verpackung werden dabei den Schwerpunkt bilden.

Darüber hinaus werden aber auch Thimm Display und Thimm Schertler Verpackungssysteme ihre Kapazitäten erweitern. Insgesamt sind Investitionsprojekte in einem Umfang von rund 50 Millionen Euro gestartet.

„Wir wollen auch in Zukunft unsere Wachstumsstrategie konsequent umsetzen. Dabei werden wir offen sein für die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden, und Ihnen Produkte und Dienstleistungen dort anbieten, wo sie sie brauchen und ihnen helfen, ihr Geschäft auszubauen mit dem Ziel, damit auch unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. So werden wir auch in Zukunft ein starkes Familienunternehmen und ein verlässlicher Partner insbesondere für Kunden und Lieferanten sowie ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter und ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft sein“, sagt Schliep.