Teilen macht Freude

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Text von: redaktion

ZONTA Göttingen, ein Serviceclub berufstätiger Frauen, vergab Ende Juni an die 18-jährige Linda Blanken, Schülerin des Max-Planck-Gymnasiums Göttingen, im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung den “Young Women in Public Affairs-Award“ für ihr ehrenamtliches Engagement.

Der auf Clubebene von ZONTA weltweit ausgeschriebene Preis richtet sich an Schülerinnen zwischen 16 und 20 Jahren, die sich in außergewöhnlicher Weise für die Schülergemeinschaft, das Gemeinwesen oder sonstige soziale Projekte ehrenamtlich engagieren.

Der Preis wurde vom ZONTA Club Göttingen mit 500 Euro dotiert.

Die Preisträgerin zeichnet sich nicht nur durch hervorragende schulische Leistungen aus, sondern besonders durch ihr ausgeprägtes Engagement für ihre Schulgemeinschaft.

Die Klassen- und Jahrgangssprecherin sowie Mitglied in der schuleigenen Jazz-Band initiierte und organisierte beispielsweise die Weihnachtsaktion „Teilen macht Freude“: bei der Göttinger Tafel gemeldete Kinder erhielten aus der Schülerschaft ein Weihnachtspäckchen.

Federführend ist Blankens Rolle außerdem beim Projekt in Zusammenarbeit mit dem Christopherus-Haus des diakonischen Werkes Göttingen. Hier treffen sich Kinder ab 14 Jahren einmal wöchentlich mit Kindern, Jugendlichen und alten Menschen aus der Einrichtung.

Die Arbeitsgemeinschaft fördert so die Begegnung zwischen behinderten, hilfebedürftigen und nicht behinderten Menschen, hilft also, Integration in unserer Gesellschaft wirklich zu leben. Und ganz nebenbei werden die Kinder und Jugendlichen des Max-Planck-Gymnasiums an ehrenamtliches Engagement herangeführt. Eine Intention, die der jungen Frau ganz besonders am Herzen liegt.

Ebenfalls nominiert waren Laura Knauth vom gleichen Gymnasium sowie Lisa Rauch vom Otto-Hahn-Gymnasium. Für Heike Tiller, Präsidentin des ZONTA Club Göttingen, trifft der „Young Women in Public Affairs-Award“ genau den Zeitgeist. „Schon junge Menschen sollten wir für ehrenamtliches Engagement versuchen zu begeistern und zu gewinnen. Denn mit jedem von ihnen wird unsere Gesellschaft ein wenig besser“, sagt Tiller.