Team von Coherent nominiert

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Text von: redaktion

Am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, wurde das Team von Coherent in Göttingen für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

Rainer Pätzel, Ralph Delmdahl und Kai Schmidt sind eines von drei Teams die für den renommierten Deutschen Zukunftspreis 2013, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, nominiert wurden.

Die Forscher werden für ein neues Lasersystem gewürdigt, mit dem sich durch gepulstes, ultraviolettes Licht großflächig kristalline Schaltschichten aus Polysilizium produzieren lassen.

Das Lasersystem besteht aus einem 1,2 Kilowatt Excimer-Laser plus Linienstrahl-Optiksystem und erzeugt einen extrem langen Linienfokus (750 mm) mit hoher Energie. Der Laser-Linienstrahl bewegt sich über die amorphe Siliziumschicht und bringt sie lokal zum Schmelzen. Hinter der Linie kühlt sich das Silizium ab und kristallisiert.

Laserleistung und Linienlänge lassen sich nach Bedarf noch weiter skalieren. Kristalline Schaltschichten sind die Grundlage für die Fertigung von schlanken und hochauflösenden Displays für Smartphones und Tablets, sowie für die neue Generation der OLED-Fernseher.

Der Deutsche Zukunftspreis ist die wichtigste nationale Auszeichnung für herausragende ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen, die sich bereits auf dem Markt behaupten konnten. Bundespräsident Joachim Gauck wird das von der Jury gewählte Gewinner-Team am 4. Dezember 2013 im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in Berlin mit dem Preis ehren.