Symrise stärkt die Kapitalbasis

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Text von: redaktion

Die Symrise AG hat ihre Kapitalbasis durch die erstmalige Platzierung eines Schuldscheindarlehens im Volumen von 75 Millionen Euro gestärkt. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) arrangierte die Transaktion als Sole Lead Manager und Sole Bookrunner.

Die im MDAX börsennotierte Symrise AG konnte in dem aktuell stark angespannten Kapitalmarktumfeld eine große Anzahl von Investoren im In- und Ausland für die Transaktion gewinnen.

Platziert wurde die Schuldscheinemission bei in- und ausländischen Investoren aus dem Banken- sowie Sparkassensektor.

Aufgrund der hohen Investorennachfrage und der damit verbundenen Überzeichnung wurde der Betrag von ursprünglich 50 auf 75 Millionen Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren aufgestockt.

Der Emissionserlös dient der Stärkung der mittelfristigen Kapitalbasis und eröffnet der Symrise AG somit die Möglichkeit, sich zusätzlich an den Fremdkapitalmärkten zu finanzieren.

Dominique Yates, Finanzvorstand von Symrise, sagte: „Symrise verfügt nach der erfolgreichen Platzierung des Schuldscheindarlehens über eine sehr solide mittelfristige Finanzbasis. Angesichts der aktuellen Herausforderungen an den Finanzmärkten werten wir die Überzeichnung der Transaktion als starken Vertrauensbeweis der Investoren.“

Gleichzeitig sieht sich Symrise mit einem stabilen Umsatz in einem schwierigen Marktumfeld. Sie konnte sich im ersten Quartal 2009 den Auswirkungen des weltweiten Konjunkturabschwungs nicht entziehen.

Bei einem währungsbereinigt stabilen Umsatz belasteten anhaltend hohe Rohstoffpreise, schwaches Wachstum sowie Integrations- und Restrukturierungsaufwendungen die Ertragslage des Konzerns.

Vorstandsvorsitzender Gerold Linzbach sagte: „Kunden bauen nach wie vor Lagerbestände ab, und ihr Bestellverhalten bleibt volatil. In diesem Umfeld hat sich Symrise behauptet, auch wenn wir mit der Ertragslage nicht zufrieden sind. Im ersten Quartal haben wir daher vor allem in Westeuropa mit der Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen begonnen, um unsere Kostenbasis konsequent an die aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen.“

Doch verfügt der Konzern mit einer leicht verbesserten Eigenkapitalquote von 34,8 Prozent weiterhin über eine stabile Kapitalbasis und optimiert durch die erstmalige Platzierung eines Schuldscheindarlehens das Fälligkeitsprofil seiner Finanzverbindlichkeiten.