Sycor unterstützt Uni Göttingen mit 10.000 Euro

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Text von: redaktion

Der Göttinger IT-Dienstleister Sycor unterstützt das Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen auch in diesem Jahr mit 10.000 Euro bei der Ausbildung von Informatiklehrkräften. Fernziel ist, den Anteil der hoch qualifizierten Absolventen in technischen Berufen und Studiengängen zu steigern.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, durch die gezielte Ausbildung von Informatiklehrkräften dem technischen Fach Informatik an Gymnasien einen höheren Stellenwert zu verschaffen und das Ausbildungsniveau der Schüler nachhaltig zu verbessern“, erklärt Prof. Dieter Hogrefe, der Direktor des Instituts für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen.

Bausteine der Lehrer-Ausbildung sind die Einführung des grundständigen Informatik-Lehramtsstudiums, die inhaltliche Unterstützung der Virtuellen Lehrerweiterbildung Informatik VLIN durch Referenten und eine Qualitätssicherung durch die Abnahme von Erweiterungsprüfungen. „Dass Sycor das 2009 begonnene Engagement fortsetzt und uns auch in diesem Jahr mit 10.000 Euro unterstützt, freut mich besonders“, so Hogrefe weiter.

Zusätzlich stellt Sycor Prof. Eckart Modrow für einen, in diesem Jahr gestarteten, Schulversuch sechs Laptops zur Verfügung. Das Team um Prof. Eckart Modrow und Dr. Kerstin Strecker will in dem auf drei Jahre angelegten Versuch einen anwendungs- und produktorientierten Unterricht im Bereich der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung fördern. „Wir werden in einer Klasse des Max-Planck-Gymnasiums die Naturwissenschaften im Sinne von Natur und Technik in den Stufen 5 und 6 integrativ unterrichten“, erläutert Prof. Eckart Modrow. Unter anderem sollen auch technisch orientierte Konzepte für den Sachunterricht der Klassenstufen 3 und 4 entwickelt und erprobt werden. Dr. Kerstin Strecker, Lehrerin für Informatik und Mathematik am Max-Planck-Gymnasium, ergänzt: „Wir werden den Schülern einen praktischen Zugang zu Technik ermöglichen. Im Rahmen von Projekten werden sie konkrete Probleme mit Hilfe von Technik selbständig lösen.“

Der Sycor-Geschäftsführer Dr. Marko Weinrich erklärt das Engagement seines Unternehmens so: „Von einer Verbesserung des Ausbildungsniveaus der Lehrer und einer frühen Begeisterung der Schüler für die Informatik profitieren wir als IT-Dienstleister letztendlich auch. Wir sind auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen und unterstützen das Institut für Informatik deshalb gerne bei seinen Projekten.“