Südniedersachsenprojekte starten durch

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Jetzt, fast ein Jahr nach dem feierlichen Auftakt des Südniedersachsenprogramms in Einbeck, beginnen die Projekte durchzustarten: Bewilligt wurden bereits Großprojekte wie das Sekundärrohstoffzentrum (mit 4,2 Millionen EU Fördersumme), sowie das Modellprojekt Dorfmoderation (mit 337.000 Euro Fördersumme). Regionale Kooperationsprojekte wie z. B. der Südniedersachsen InnovationsCampus (SNIC) und das innovative Mobilitätsprojekt „EcoBus“ befinden sich inzwischen in der Antragsstellung. Auch für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur konnten bereits die ersten Anträge eingereicht werden.

Die Mitglieder des Steuerungsausschusses beschlossen drei Projekte, die nun als Südniedersachsenprojekte in die Antragsstellung gehen: Die Inwertsetzung des UNESCO-Welterbes im Harz, ein Projekt zur Stärkung der dualen Berufsausbildung sowie die Errichtung eines „Berufswahlnetzwerkes Südniedersachsen“. Neu in das Südniedersachsenprogramm nahm der Steuerungsausschuss auf Anregung von Landrätin Angela Schürzeberg zudem das Projektvorhaben „Zweites Gleis“ auf. Durch die Errichtung eines Begegnungsgleises auf der Bahnstrecke Kreiensen-Holzminden soll diese im Stundentakt statt wie bisher in nur zweistündigen Takt befahren werden können. Alle diese Projekte werden vom Projektbüro Südniedersachsen begleitet. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Matthias Wunderling-Weilbier betonte: „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bereits für die Region erreichen konnten – aber wir können und wollen noch mehr. Besonders freut mich, dass die Region durch die gemeinsame Arbeit im Südniedersachsenprogramm immer mehr zusammenwächst.“