Südniedersachsen stark in Asien

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Text von: redaktion

Auf dem Unternehmerforum Asien trafen sich am Mittwoch, den 08. November 2006, 70 Unternehmer und Experten aus der Region zum intensiven Erfahrungsaustausch. Veranstalter waren ASU (Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer) und BJU (Bundesverband Junger Unternehmer)

Auf dem Unternehmerforum Asien trafen sich am Mittwoch, den 08. November 2006, 70 Unternehmer und Experten aus der Region zum intensiven Erfahrungsaustausch. Veranstalter waren ASU (Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer) und BJU (Bundesverband Junger Unternehmer) in Zusammenarbeit mit der SüdniedersachsenStiftung. „Wissen und Erkenntnisse in der Region weiterzugeben ist der beste Weg für den Schritt in das Ausland, wir lassen gerne andere Unternehmen an unseren Erfahrungen in China und Indien teilhaben“, so Joachim Kreuzburg (Foto), Vorsitzender des Vorstands der Sartorius AG in Göttingen. Die wirtschaftlichen Aussichten von China und Indien beschrieb Rainer Schäfer, Leiter Emerging Markets der Dresdner Bank, als auch langfristig aussichtsreich: „China entwickelt sich zu einer der stärksten Volkswirtschaften im Bereich Industrie, Indien ist stärker im Bereich Handel und Dienstleistungen.“ Reinhard Vogt von Sartorius erläutert, dass ein Engagement in Indien von einer umfangreichen Bürokratie, schlechter Infrastruktur, aber gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeitern und großer Dynamik geprägt ist. Insgesamt waren sich die Unternehmer darin einig, dass sowohl China als auch Indien als Markt und Investitionsstandort attraktiv und auch für kleinere Unternehmen geeignet sind. „Ein Engagement in Asien ist für uns mittelständische Unternehmer oft überlebenswichtig“, sagt Ulrich Herfurth, Landesvorstand der ASU.