Strahlende Klänge zum Festspielauftakt

© Int. Händel-Festspiele Göttingen GmbH / Robert Workman
Text von: redaktion

Kaum ist das abschließende Halleluja des Oratoriums Joshua mit festlichen Trompetenklängen verklungen, brandet Applaus auf, feiert das jubelnde Göttinger Publikum die Eröffnung der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2014. Der Künstlerische Leiter Laurence Cummings dirigierte den NDR Chor, das aus internationalen Spitzenkräften bestehende FestspielOrchester Göttingen und ein erstklassiges Solistenensemble mit dem Tenor Kenneth Tarver in der Titelpartie sowie Anna Dennis (Sopran), Renata Pokupić (Mezzosopran) und Tobias Berndt (Bariton).

„Ein grandioser Auftakt!“, so die Einschätzung des Geschäftsführenden Intendanten Tobias Wolff. „Wenn wir das Niveau dieser Eröffnung halten können, wird 2014 ein Festspieljahrgang der Superlative.“

Bereits vorige Woche wurden die Künstler der Festspiele bei Gastspielen in der Hamburger Laeiszhalle und beim Lufthansa Festival of Baroque Music mit enthusiastischem Applaus bedacht. „Es ist für mich ein großes Privileg, dass ich dieses großartige Oratorium gleich drei Mal mit dem wunderbaren NDR Chor und unserem fantastische FestspielOrchester aufführen durfte und bin sehr stolz auf unsere gemeinsame künstlerische Leistung“, so der erschöpfte, aber glückliche Laurence Cummings nach dem Göttinger Konzert. „Jetzt freue ich mich auf die Premiere der Oper Faramondo. Ich glaube, dass wir mit den hervorragenden jungen Sängern genau den Geschmack unseres Publikums treffen werden. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Paul Curran sehr angenehm und konstruktiv – ich freue mich auf eine ungeheuer dichte und spannende Inszenierung.“