Stiftungsrat ehrt Universitätsmitglieder

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Text von: redaktion

Der Stiftungsratsvorsitzende der Universität Göttingen, Wilhelm Krull, hat in feierlichem Rahmen die Preise des Stiftungsrates des Jahres 2010 verliehen. Die insgesamt acht Auszeichnungen sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert.

Der Stiftungsrat der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts zeichnet jedes Jahr Mitglieder der Georgia Augusta für besondere universitäre Aktivitäten und Leistungen aus.

Finanziert werden die Preise durch den Verzicht von Mitgliedern des Stiftungsrates auf die Aufwandsentschädigung, die sie für ihre Tätigkeit im Stiftungsrat erhalten.

Preisträger der Kategorien:

„Herausragendes Engagement in der Hochschullehre“:

Thomas Mann, Professor für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät, für die von ihm initiierte und organisierte jährliche Veranstaltung Moot Court im Verwaltungsrecht.

Tobias Pukrop und Tobias Raupach, Assistenzärzte an der Universitätsmedizin Göttingen, die sich für die Verbesserung der Qualität der ärztlichen Ausbildung an der Universitätsmedizin engagieren.

Das Projektteam der „Elektronischen Publikationsplattform für Studierende – litlog“ am Seminar für Deutsche Philologie. Litlog ist ein Online-Magazin, in dem Studierende und Doktoranden der Philosophischen Fakultät Buchbesprechungen, Essays, Berichte zum kulturellen Leben in und um Göttingen sowie wissenschaftliche Artikel veröffentlichen.

„Wissenschaft und Öffentlichkeit“:

Die Göttinger Graduiertenschule Gesellschaftswissenschaften (GGG) das KMU-Netzwerk der GGG für die dreiteilige Veranstaltungsreihe „Praxisforum 2010 – Wir verbinden kluge Köpfe“.

„Herausragende Nachwuchspublikationen“:

Christian Böhning vom Courant Forschungszentrum „Strukturen höherer Ordnung in der Mathematik“ wurde für seine Publikation „Rationality of the moduli spaces of plane curves of sufficiently high degree“ ausgezeichnet, die er gemeinsam mit Hans-Christian Graf von Bothmer verfasste und die in der Fachzeitschrift Inventiones Mathematicae veröffentlicht wurde.

Die Neurobiologen Jan Christoph Koch und Johanna Knöferle von der Universitätsmedizin Göttingen erhielten den Preis gemeinsam für ihre Veröffentlichung „Mechanisms of acute axonal degeneration in the optic nerve in vivo“ in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA.

Tatyana Krivobokova vom Courant Forschungszentrum „Armut, Ungleichheit und Wachstum in Entwicklungsländern“ wurde für ihre Publikation „Simultaneous confidence bands for penalized spline estimators“ ausgezeichnet, erschienen im Journal of the American Statistical Association.

Die Historikerin Eva-Maria Silies wurde für ihre Dissertation mit dem Titel „Liebe, Lust und Last – Die Pille als weibliche Generationserfahrung in der Bundesrepublik 1960 bis 1980“ geehrt, verfasst am Graduiertenkolleg Generationengeschichte der Universität Göttingen.