Stiftungsausschuss Universitätsmedizin unterstützt Konsolidierungskurs der UMG

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Text von: redaktion

Neuer Kurs mit langfristiger Perspektive: Der Masterplan Bau wird zum Generalentwicklungsplan weiterentwickelt.

Das Aufsichtsgremium der Universitätsmedizin Göttingen hat in seiner Sitzung am 12. März 2008 erklärt, dass es den Vorstand in seinen Entscheidungen zur Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation voll unterstützt. „Die vor uns liegenden Monate und Jahre bis 2010 werden zwar hart, aber der eingeschlagene Weg ist realistisch. Ihn umzusetzen bedarf aber der Anstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt der Vorsitzende des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin, Prof. Dkfm. Eugen Hauke.

Um die strukturellen finanziellen Belastungen aufgrund der Gebäudestruktur auch langfristig in den Griff zu bekommen, setzt der Vorstand auf eine bauliche Veränderung größeren Ausmaßes. Der bisherige bauliche Masterplan 2007 mit einer konkreten Planung für einen neuen Zentral-OP und den Neubau eines Bettenhauses wird dabei nur ein Teilaspekt sein.

Der neue Generalentwicklungsplan für die Universitätsmedizin Göttingen wird darüber hinaus alle wichtigen und relevanten Faktoren, wie z.B. Energie, Prozesskosten, Flächen, zu berücksichtigen haben. Außerdem soll die Gesamtplanung wechselseitige Abhängigkeiten analysieren, sich auf die zukünftigen Entwicklungen auszurichten und die baulich-funktionellen Konsequenzen beschreiben.

Damit tritt der Vorstand in eine erweiterte Bauentwicklungsplanung ein. Zusätzlich fließen Überlegungen zur Zukunft des UBFT-Gebäudes, der Altbereiche und zum Standort möglicher neuer Forschungsbauten ein, die ergänzend berücksichtigt werden sollen. Sowohl der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin als auch das Land Niedersachsen unterstützen den eingeschlagenen Weg.