Stiftungsausschuss der UMG mit neuem Vorsitzenden

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Text von: redaktion

Das Aufsichtsgremium für die Universitätsmedizin Göttingen, der “Stiftungsausschuss UMG“ hat mit Heinz-Rüdiger Strehl einen neuen Vorsitzenden.

Der Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika e.V. (VUD) gehört dem Aufsichtsgremium der Universitätsmedizin Göttingen seit dem 22. September 2009 neu als Mitglied an. Die stimmberechtigten Mitglieder des Stiftungsausschusses haben ihn auch gleichzeitig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Strehl folgt Eugen Hauke im Amt, der nach dem Ende seiner sechsjährigen Amtszeit aus dem Stiftungsausschuss Universitätsmedizin ausgeschieden ist. UMG-Vorstandssprecher Cornelius Frömme dankte ihm für seine kompetente und außerordentlich engagierte Arbeit.

Rüdiger Strehl gehörte von 1979 bis 1993 dem Wissenschaftsministerium Berlin (Senatsverwaltung) an und war dort zuständig für die Hochschulmedizin. Von 1993 bis 2008 war er als kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Tübingen tätig.

Strehl ist Mitglied des Präsidiums und des Vorstandes der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie Mitglied des Gesundheitsforschungsrates und verschiedener überregionaler Berater- und Evaluationskommissionen. Von 2000 bis 2006 war er Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD), seit Juli 2007 ist er Generalsekretär des VUD.

„Mit dem neuen Ausschussvorsitzenden hat die Stiftung Universitätsmedizin Göttingen einen Mann mit besten Kenntnissen und hoher Expertise im Hinblick auf Universitätsklinika für das Aufsichtsgremium hinzugewonnen. Wir freuen uns auf eine fruchtbare und ambitionierte Zusammenarbeit“, so Frömmel.

Ebenfalls ausgeschieden ist der bisherige stellvertretende Ausschussvorsitzende Bernhard Fleckenstein aus Erlangen. Seine Position übernimmt als weiteres neues Mitglied im Ausschuss der Prorektor für Forschung der Universität Köln Thomas Krieg.

Er ist seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Dermatologie und Venerologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie an der Universität zu Köln. Seit 2001 ist er Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität zu Köln und hat seit 2003 den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Prorektoren für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs des Landes Nordrhein-Westfalen.

Außerdem ist Thomas Krieg Mitglied im Medizinischen Beirat der Deutschen Krebshilfe. Im Jahr 2009 hat er die Leitung des neu eingerichteten Sonderforschungsbereichs „Molecular Mechanisms Regulating Skin Homeostasis“ (SFB 829) an der Universität zu Köln übernommen.