‚Sternenlichter‘ magisch begleitet

©Bernd Brundert
Text von: redaktion

Magier, Hypnotiseur und Buchautor Thimon von Berlepsch unterstützt als Botschafter das geplante Göttinger Kinder- und Jugendhospiz 'Sternenlichter' Göttingen, den 4. September 2020

Der bekannte Magier, Hypnotiseur und Buchautor Thimon von Berlepsch setzt sich ab sofort als Botschafter für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter ein.

„Ich unterstütze die Einrichtung als Botschafter, weil es sich neben dem lokalen Bezug zu meiner Heimat um ein Projekt handelt, das direkt ins Herz geht. Aufgewachsen in einer Großfamilie und inzwischen auch als frischgebackener Vater weiß ich um die heilsame Kraft eines unterstützenden Netzwerkes im Alltag. Unseren Kindern gehört die Zukunft, ihnen gebührt unsere ganze Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung. Die Hoffnung gebende Arbeit des Hospizes Sternenlichter ist ein wahrer Lichtblick für Kinder und Eltern in besonders herausfordernden und schweren Lebensphasen“, begründet Thimon von Berlepsch seine Entscheidung.

Aufgewachsen auf Schloss Berlepsch (rund 20 Kilometer südlich von Göttingen), dem Stammsitz der Familie seit 1369, findet Thimon von Berlepsch als 13-Jähriger auf dem Dachboden das antiquarische Buch ‚Moderne Salon-Magie‘. Seitdem studiert er die Kunst des Zauberns, gefolgt von der Hypnose und allem, was den Menschen zum Staunen, Nach- und Umdenken bringt.

Heute tritt er mit seiner Kunst international für namhafte Unternehmen auf, tourt mit seinen Soloprogrammen durch Deutschland und hält Vorträge zum Thema Persönlichkeitsentwicklung. Als ausgebildeter Hypnose-Coach hilft er Menschen dabei, sich von negativen Verhaltensweisen zu befreien und vermittelt außerdem sein Wissen in regelmäßigen Hypnose-Seminaren. Seine spielerische Art, Magie, Hypnose und lebensbejahende Weisheiten miteinander zu verbinden, ist einzigartig und inspiriert tausende Menschen, ihr Denken zu verändern. 2014 erschien sein Siegel-Bestseller ‚Der Magier in uns‘. Sein aktuelles Buch ‚Update für Dein Unterbewusstsein‘ stieg kurz nach seiner Erscheinung auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste auf.

„Wir sind hocherfreut über das Engagement von Thimon von Berlepsch und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit zugunsten schwerstkranker Kinder und Jugendlicher und ihren Familien“, sagt Nicole Zimmer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta e.V. und zweite Vorsitzende des Fördervereins für das geplante Kinderund Jugendhospiz Sternenlichter. Auf ca. 1.600 Quadratmetern wird im Göttinger Ortsteil Grone am Helvesanger 10 ein Zentrum für lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien entstehen. Das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter wird später von der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. betrieben.

Kinderhospizarbeit bezieht immer die gesamte Familie mit ein. So kann in einem Kinder- und Jugendhospiz nicht nur das schwerstkranke Kind oder der schwerstkranke Jugendliche aufgenommen werden, sondern auch die Eltern (oder andere nahe Bezugspersonen) sowie die Geschwister. Jedem Betroffenen stehen gesetzlich über die Kranken- und Pflegekassen immer wiederkehrende Aufenthalte in einem Kinder- und Jugendhospiz zu. Die Familien können bis zu 28 Tage im Jahr ins Kinder- und Jugendhospiz kommen, um neue Kraft zu sammeln. Kommt das betroffene Kind / der betroffene Jugendliche in die letzte Lebensphase, ist der Aufenthalt nicht auf 28 Tage beschränkt. Viele Familien kommen somit über Jahre hinweg immer wieder in ein Kinder- und Jugendhospiz, um sich von dem oft psychisch stark fordernden Alltag zu entlasten. Dabei erhalten die Betroffenen von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr die Versorgung, die auf ihr Krankheitsbild und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Für alle, also auch für die Eltern und die Geschwister, wird ein vielfältiges Angebot unterschiedlichster Aktivitäten geboten. Vieles ist möglich, aber nicht verpflichtend.

Das derzeitige Konzept der Göttinger Einrichtung sieht zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 27 Jahren mit ihren Familien in einem Einzugsgebiet von 150 Kilometern vor. Aber auch über diesen Radius hinaus können Familien mit einem schwerstkranken Kind oder Jugendlichen aufgenommen werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung des Kindes.

Die Finanzierung des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter erfolgt nicht zu 100 Prozent über die Krankenkassen. Fehlende Gelder müssen durch Spenden finanziert werden. Die DRK-Schwesternschaft und der Förderverein freuen sich daher über jede finanzielle Unterstützung und jedes neue Mitglied im Förderverein. Neben Thimon von Berlepsch unterstützt das amtierende Gänseliesel Jana Domeyer das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter als Botschafterin. Weitere Prominente sollen künftig den Botschafter-Kreis erweitern.