Sternenlichter

©DRK-Schwesternschaft
Text von: redaktion

4.050 Euro – diese Summe konnte der Förderverein für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter im Rahmen der Benefiz-Tanzgala 'Hochschulsport goes Dance' sammeln. Timo Schneider, ehrenamtlicher Mit-Organisator des Events, war kürzlich zur symbolischen Präsentation des Spendenzwecks und zum gemeinsamen Austausch in die Räumlichkeiten der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. gekommen, die die geplante Einrichtung für schwerstkranke Kinder und Jugendliche betreiben soll.

Nicole Zimmer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. und 2. Vorsitzende des Fördervereins für das geplante Kinder- und Jugendhospiz, bedankte sich im Namen des gesamten Fördervereins bei allen, die an dem Tag des Events für die Einrichtung gespendet haben. Der Eintritt zur Tanzgala war frei – stattdessen konnten die etwa 4.000 Besucher eine beliebige Summe für das geplante Kinder- und Jugendhospiz spenden. Weitere Gelder kamen durch einen Kuchenverkauf während der Veranstaltung zusammen.

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Besucher von ‚Hochschulsport goes Dance‘ einen Beitrag für den Aufbau des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter geleistet haben. Mit jedem gespendeten Euro kommen wir unserem Ziel, einen geschützten Raum für betroffene Familien in der gesamten Region zu schaffen, wieder ein Stück näher“, so Oberin Zimmer. Über 250 Tänzer hatten in der Spielhalle des Hochschulsports ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus 15 unterschiedlichen Tanz-Darbietungen, präsentiert.

Das derzeitige Konzept der Einrichtung, die im Altdorf von Grone entstehen wird, sieht 12 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 27 Jahren mit ihren Familien in einem Einzugsgebiet von 150 Kilometern vor. Auf ca. 1.600 Quadratmetern soll ein Zentrum für lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien entstehen, erklärte Oberin Zimmer. Ziel der künftig angebotenen Leistungen im Hospiz sei die positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufes der Kinder und Jugendlichen und das Ausschöpfen aller Optionen zur bestmöglichen Steigerung der Lebensqualität der Betroffenen. Der Bau der Einrichtung solle noch in diesem Jahr starten.

Auch schon vor der Eröffnung des Kinder- und Jugendhospizes müssen Spenden akquiriert werden, da längst nicht alle benötigten Elemente – wie die Einrichtung der Patientenzimmer, das Anlegen eines Gartens oder auch das Errichten eines Spielplatzes – finanziert werden. Die DRK-Schwesternschaft und der Förderverein freuen sich über jede finanzielle Unterstützung.

Der Förderverein für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter ist weiter auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Durch den Mitgliedsbeitrag von derzeit 60 Euro im Jahr (das sind fünf Euro im Monat) können sich Interessierte finanziell in das Projekt einbringen. Darüber hinaus können die Mitglieder des Fördervereins die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt begleiten und Spenden akquirieren. „Ihre Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen“, so Oberin Zimmer.