Staffelübergabe bei beckers bester

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Text von: redaktion

Der niedersächsische Fruchtsafthersteller beckers bester GmbH hat den bereits 2010 eingeleiteten Generationswechsel vollendet. Ernst Becker übergibt die Geschäfte des Familienunternehmens an seinen Neffen Sebastian Koeppel.

Der geschäftsführende Gesellschafter Koeppel leitet damit das Unternehmen in der 4. Generation und hat sich mit Wolf-Peter Korth einen neuen Mitgesellschafter aus dem familiären Umfeld ins Boot geholt.

Mit dieser neuen Gesellschafterstruktur ist das Unternehmen nachhaltig und sicher für die Zukunft aufgestellt und bleibt unabhängig im privaten Familienbesitz.

Mit JorgeMatias Grabmaier und Rudolf Otto stehen Koeppel zwei weitere erfahrene Manager in der Geschäftsleitung zur Seite.

„Nach 40 Jahren war es an der Zeit, den Stab weiterzureichen. Mit der Übergabe der Geschäfte wird beckers bester auch künftig ein familiengeführtes Unternehmen bleiben“, freut sich Ernst Becker (66).

Bereits in den vergangenen drei Jahren hat Becker den Generationswechsel und in dem Zusammenhang eine gesamte Umstrukturierung des Unternehmens intensiv und ausführlich vorbereitet. Nachdem eine neue Gesellschafterstruktur und ein neues Management geschaffen sind, kann Becker mit gutem Gewissen der nächsten Generation Platz machen.

Erfahrene Mannschaft übernimmt

Mit Sebastian Koeppel (36) übernimmt ein Kenner des Unternehmens und der Branche die Leitung der Geschäftsführung.

Der Urenkel der Unternehmensgründerin Bertha Becker trat 2004 nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Familienbetrieb ein und war seitdem in unterschiedlichen Führungs-Funktionen im Unternehmen tätig.

In den letzten Jahren hat er dazu beigetragen, das Unternehmen zu sanieren, umzustrukturieren und die Finanzierung zu sichern. Er wird sich als geschäftsführender Gesellschafter künftig intensiv um die mittel- und langfristige strategische Ausrichtung der bekannten Kelterei kümmern.

Darauf und auf den Wert der Marke beckers bester vertraut auch der neue Mitgesellschafter Wolf-Peter Korth (57).

„Ich bin von der Marke begeistert und überzeugt – als ich dann das Angebot erhielt, bei beckers bester einzusteigen, habe ich sofort zugegriffen. Ich freue mich, das Unternehmen künftig beratend begleiten zu dürfen“, begründet Korth sein finanziel les Engagement.

Korth ist Geschäftsführer und Gesellschafter der ITC Logistic GmbH.

Das 1975 gegründete Logistik- und Speditionsunternehmen bietet die gesamte Bandbreite des Transport- und Lagermanagements an. ITC Logistic ist international tätig mit Schwerpunkten in der Telekommunikations-, der Elektronik- und der Automobilzuliefererbranche.

In der operativen Geschäftsleitung bei beckers bester stehen Koeppel zwei weitere erfahrene Manager zur Seite, die beide im August 2012 in die Geschäftsleitung von beckers bester berufen wurden.

Jorge-Matias Grabmaier (48) verantwortet die Unternehmensbereiche Marketing, Vertrieb, Einkauf, Logistik und Export; Rudolf Otto (48) die Unternehmensbereiche Finanzen, Personal und Technik.

Der studierte Diplom-Braumeister Grabmaier bringt über 20 Jahre Management-Erfahrung aus diversen Geschäftsführungs- und Vorstandspositionen namhafter Getränkeunternehmen mit (unter anderem Unternehmen der Hassia-Gruppe, der Mineralbrunnen AG und Warsteiner).

Der studierte Diplom-Volkswirt Otto verfügt über Managementerfahrungen in allen kaufmännischen Bereichen, die er in verschiedenen Unternehmen und Branchen ausbauen konnte.

„Mit Grabmaier und Otto haben wir zwei Manager für das Unternehmen gewinnen können, die mein vollstes Vertrauen haben“, freut sich Koeppel.

Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung

Ziel der Neuerungen ist es, beckers bester in Zukunft weiterhin auf Wachstumskurs zu halten.

Die Marke in der bewährten Glasflasche hat sich in den vergangenen Jahren deutlich besser als der Markt entwickelt.

Das Unternehmen konnte 2012 seinen Absatz um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern und auch beim Umsatz konnte beckers bester im ersten Halbjahr 2013 eine positive Entwicklung verbuchen.

Bei den Einwegverpackungen erzielt der Fruchtsafthersteller seit drei Jahren Zuwachsraten um etwa 35 Prozent jährlich. Eine weitere Maßnahme, um das Wachstum des Saftherstellers voranzutreiben, ist die Erschließung neuer Warengruppen und somit neuer Käuferschichten.

Das jüngste Beispiel ist „switter“, ein neues Bittergetränk auf Apfelsaftbasis und damit ein innovatives Produkt aus dem Hause beckers bester, das seit Juni dieses Jahres auf dem Markt ist.

Schließlich soll der Distributionsausbau über das Kerngebiet Niedersachsens und Schleswig-Holsteins hinaus vorangetriebe n werden. Begleitet werden die Maßnahmen über eine verstärkte Markenkommunikation, um den Bekanntheitsgrad der beliebten Marke, die seit über 80 Jahren auf Qualität und 100 Prozent Natürlichkeit setzt, weiter zu erhöhen.

Koeppel, Grabmaier und Otto sind sich darin einig, dass die Wachstumspotenziale längst nicht ausgeschöpft sind.

„Wir bedanken uns alle bei Ernst Becker für sein Lebenswerk und ich freue mich, in seine Fußstapfen treten zu dürfen. Er hat über Jahrzehnte seine ganze Kraft in den Ausbau des Unternehmens gesteckt. Die Marke beckers bester ist unter ihm zu einer der bedeutendsten und bekanntesten sowie beliebtesten Saftmarken geworden“, resümiert Koeppel.