Stadtwerke investieren weiter in Umwelttechnik

Text von: redaktion

Die Stadtwerke haben rund 421.000 Euro in zwei Gaskessel mit Brennwert- und Niedertemperaturtechnik sowie ein Blockheizkraftwerk investiert. Die neue Energiezentrale wird den Energieeinsatz der GöVB um rund 30 Prozent senken.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer erklärte anlässlich der Inbetriebnahme, dass die KWK-Anlage der GöVB ein weiteres Projekt zur Steigerung der Klimaschutzaktivitäten in Göttingen sei.

Als weiteren Meilenstein zur Erschließung des für die Stadtwerke noch recht jungen Geschäftsfeldes Contracting bezeichnete Stadtwerke-Vorstand Reinhard Kraft die Inbetriebnahme der Energiezentrale.

Er lobte das Stadtwerke-Team um Projektleiter Thomas Rode und die Firma Ruhstrat, die dazu beigetragen hätten, die Energiezentrale in der Rekordzeit von nur zehn Wochen nach Auftragsvergabe zu errichten.

In enger Kooperation zwischen dem Verkehrsunternehmen und dem lokalen Energiedienstleister ist ein Projekt erfolgreich beendet worden, das höchsten Ansprüchen in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz gerecht wird.

Die Stadtwerke als Contractor werden für die nächsten 15 Jahre Wärme und Strom an die GöVB liefern.

Kraft: „Es liegt natürlich nahe, dass ein Energieversorger wie die Stadtwerke ein solches Projekt für das im Nahverkehr tätige Tochterunternehmen realisiert.“

Dabei habe es sich für die GöVB um ein „Rund-um-sorglos-Paket“ gehandelt: „Die Stadtwerke haben von der Planung über die Auftragsvergabe, den Bau bis hin zum Betrieb der Heizzentrale alles übernommen.“

In den vergangenen zehn Jahren haben die Stadtwerke bereits knapp zwölf Millionen Euro in umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung, Wasserkraft, Fotovoltaik und Erdgastankstellen investiert.

Die Umweltbilanz dieser Investitionen könne sich sehen lasse, so Kraft: „Wir ersparen der Göttinger Luft mit den bisherigen Anstrengungen jährlich bereits über 7500 Tonnen Kohlendioxid. Die neue Anlage bringt ein zusätzliches Einsparpotential von knapp 200 Tonnen Kohlendioxid jährlich.“

Und er betont: „Die Stadtwerke sind ein lokales Unternehmen und stärken nicht nur mit diesem Projekt ihre Kompetenz, um Ökologie und Ökonomie künftig noch stärker in Einklang bringen zu können.“ Dies zeige sich auch in der aktiven Mitarbeit des Unternehmens in zukunftsweisenden Projekten wie der Energieagentur oder dem Klimaschutzprojekt Göttingen.