Sportlich in den Ruhestand

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: Sebastian König

Herfag-Geschäftsführer Karl-Friedrich Albrecht auf routinierter Fahrt im neuen Volkswagen CC

Regenzeit! Anfang Juni in Deutschland. Die Vorzeichen für den Test des neuen Volkswagen CC sehen noch Minuten vor dem Start wenig erfreulich aus.

Doch Petrus meint es offensichtlich gut mit dem Auto und mit Tester Karl-Friedrich Albrecht. Denn kaum nähert sich der geschäftsführende Gesellschafter der Herfag Elektrotechnik GmbH dem Testwagen, ist der Regen wie ausgeknipst.

Mit wenigen Handgriffen bringt Albrecht den Fahrersitz in die richtige Position, damit die Testfahrt schnell beginnen kann. Als er den Schlüssel ins Zündschloss steckt, stellt er erfreut fest: „Am Radio ist mal kein Altherrensender eingestellt, das ist selten bei Testfahrzeugen.“

Der 66-Jährige hat in seinem Leben schon einige Fahrzeuge zur Probe gefahren, meist zur Auswahl eines Dienstwagens. Dabei vertraut Albrecht ausschließlich auf Fabrikate aus den Autohäusern Albertsmeyer in Leinefelde und Worbis, aus denen auch der aktuelle Testwagen stammt.

Insgesamt mehr als 100 Service- und Dienstwagen hat er hier schon für sich und seine Mitarbeiter gekauft oder geleast.

Jetzt, da er sich sicheren Schrittes auf den Ruhestand zu bewegt, gelten bei der Entscheidungsfindung allerdings andere Maßstäbe. „Es darf durchaus etwas kleiner sein“, sagt Albrecht.

Die Größe eines Wagens war für ihn sowieso nie entscheidend. Denn als Prestigeobjekt habe er seine Autos nie angesehen. Vielmehr achte er auf ein schönes Design, ordentliche Technik, ausgezeichnete Qualität und Komfort. „Eine Spur Sportlichkeit darf auch nicht fehlen“, ergänzt er.

Der CC gefällt ihm auf Anhieb, denn der neue Volkswagen bietet genau dieses Paket.

Der Test beginnt

Den Test beginnt Albrecht mit der Inspektion des Innenraums. Dazu streift er mehrmals mit den Händen sanft über die Armaturen und meint, dass man in Sachen Verarbeitung nicht mehr verlangen könne.

„Die Knöpfe und Regler sind griffgünstig platziert, ich fühle mich fast wie zu Hause“, sagt der Tester in ruhigem Ton. Gelassen und routiniert lenkt Albrecht den VW anschließend auch durch die Straßen von Worbis und über die Bundesstraße nach Leinefelde.

„Ich muss nicht mehr der Schnellste sein“, sagt der 66-Jährige, „die Hörner habe ich mir schon lange abgestoßen.“

Trotzdem fahre er gern sportlich, wie er mit einem sanften Lächeln auf den Lippen ergänzt. Auf kurviger Fahrbahn zeigt der CC, dass dies dank straffem Fahrwerk mit ihm kein Problem ist. „Das Fahren fühlt sich einfach gut an, und ich habe immer das Gefühl, noch genügend Reserven zu haben, falls ich in eine gefährliche Situation gerate.“

Auf Sicherheit legt Albrecht beim Autokauf größten Wert, denn sein Leben habe man schließlich nur einmal. Der CC bietet neben allen bekannten passiven Sicherheitsfeatures auch diverse Assistenzsysteme.

Den Tempomat in Kombination mit einer Abstandskontrolle nutzt Albrecht schon in seinem aktuellen Fahrzeug ausgiebig. „Das verhindert zu dichtes Auffahren – besonders wichtig auf der Autobahn.“ Darüber hinaus kann der CC unter anderem mit einer Fernlichtregulierung, Spurhalte- sowie Parklenk-Assistent ausgestattet werden.

Komfort und Verbrauch

Da Albrecht im Jahr momentan noch circa 50.000 Kilometer fährt, ist der Sitzkomfort äußerst relevant. Mehrmals rutscht er auf dem Fahrersitz hin und her, um dann sein Urteil zu verkünden: „Die Sitze sind absolut bequem.“

Da es sich um Ledersitze handelt, fragt Albrecht noch gezielt nach Sitzheizung und Belüftung. Beides ist im CC vorhanden. „Das ist wichtig, damit man im Sommer nicht am Sitz klebt und im Winter nicht friert“, kommentiert Albrecht.

Neben dem Komfort behält der Geschäftsführer auch immer den Verbrauch und somit die Wirtschaftlichkeit im Auge. Hier kann der Dieselmotor des Volkswagen CC mit einem Durchschnittswert von 5,3 Litern in Kombination punkten.

Nachdem sich der Testfahrer von den Fahreigenschaften und den ,inneren Werten‘ überzeugt hat, begutachtet er auf dem Hof des Autohauses Albertsmeyer zum Abschluss noch einmal genau das Außendesign: „Klare Linien, sportliches Aussehen und nicht zu protzig – also exakt mein Geschmack.“

Ebenso überzeugend: die Größe des Kofferraums. Dieser bietet für die Gesamtgröße des Wagens ein überraschend großes Platzangebot. Da Albrecht oft mit seinen beiden Enkeln unterwegs ist, muss er im Heck einiges verstauen können. „Zwei große Koffer wären im CC gar kein Problem“, stellt er fest und resümiert: „Das Auto könnte ich mir für meinen Ruhestand absolut vorstellen.“

Persönliches Fazit

Zwei Jahre will Albrecht noch die Fäden in seinem 1990 gegründeten Unternehmen in den Händen halten. In mehr als 20 Jahren hat sich der Elektrotechnikspezialist mit Filialen in Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Sondershausen und Nordhausen zum Marktführer in Nordthüringen entwickelt. Mit 165 Mitarbeitern ist der Partner der expert-Kette einer der größten Arbeitgeber der Region und Spezialist für alle Elektroartikel.

In zwei Jahren soll Tochter Anja Maucher das Zepter übernehmen und das Unternehmen allein leiten. Dann will Albrecht seinen Ruhestand genießen und sich dazu vielleicht auch den neuen Volkswagen CC gönnen.