Spatenstich für SMP-Lagerhalle

©GWG
Text von:

Am  4. Februar erfolgte im Beisein des Oberbürgermeisters Rolf-Georg Köhler der erste Spatenstich für eine Lagerhalle auf dem ehemaligen Glunz-Gelände.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) errichtet im Auftrag der Stadt für den Automobilzulieferer SMP Deutschland GmbH (Peguform) eine ca. 2.500 Quadratmeter große Lagerhalle für Spritzgusswerkzeuge zur langfristigen Anmietung. Den Bauauftrag hat die Firma Goldbeck Nord GmbH erhalten. Das Projekt umfasst ein finanzielles Volumen in Höhe von circa 2,5 Millionen Euro.

Am Göttinger Standort der SMP Deutschland GmbH werden Kunststoffteile für Personen- und Nutzfahrzeuge hergestellt. Gegenwärtig sind dort 272 Mitarbeiter beschäftigt. Bei erforderlichen Umrüstmaßnahmen ist es aktuell notwendig, bis nach Kassel zu fahren, um die benötigten Teile der Produktion zur Verfügung stellen zu können. Die Stadt Göttingen/GWG und die örtliche SMP-Geschäftsführung haben mit der Errichtung eines Neubaus eine dauerhafte Lösung für die bisherige Presswerkzeuglagerung gefunden: In südlicher Richtung und unmittelbar an die SMP-Hallen anschließend wird die neue Halle für etwa 2,5 Millionen gebaut. Auf dem unmittelbar an das Werksgelände angrenzenden ehemaligen Glunz-Gelände befindet sich ein geeignetes Grundstück. Diese Flächen sind nach der Glunz-Schließung von der Stadt Göttingen im Jahr 2009 erworben worden. Über das Grundstück besteht mit der Stadt Göttingen ein Erbbaurechtsvertrag. Die GWG hat mit SMP einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen.

„Für die GWG ist das Engagement Teil einer umfassenden Strategie. Durch die Investition sichern wir Arbeitsplätze, geben dem Unternehmen SMP Entwicklungsmöglichkeiten am Standort, und binden das Unternehmen so auf längere Sicht an den Wirtschaftsstandort Göttingen“, unterstreicht GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe: „Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein und zugleich Signal für die Wiedernutzung der ehemaligen Glunz-Flächen im Industriegebiet Grone“.