Spatenstich für GVZ-Nordanbindung

© GWG
Text von: redaktion

Am Mittwoch, dem 14. November 2012, vollzog die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) den ersten Spatenstich zur Anbindung des Güterverkehrzentrum (GVZ) Göttingen an das Autobahnnetz.

Ebenfalls anwesend beim ersten Stich waren der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Herrn Jörg Bode und der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Herrn Wolfgang Meyer.

Das von der GWG im Jahr 2007 in Betrieb genommene GVZ entwickelt sich dynamisch weiter.

Die Logistikwirtschaft hat sich zu einem eigenen Dienstleistungssektor mit erheblichen Wachstumspotenzialen entwickelt.

Die Logistikbranche wächst deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft. Insgesamt werden in der Logistikwirtschaft in Deutschland knapp über 2 Millionen Personen beschäftigt.

Logistik ist damit zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor in der Wirtschaft geworden.

„Das GVZ Göttingen hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und dadurch in hohem Maße zur Profilierung der Logistikregion Südniedersachsen beigetragen. Die erfolgreiche Entwicklung dokumentiert sich an den neu angesiedelten Betrieben und den damit geschaffenen Arbeitsplätzen“, betont der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode.

Verkehrsoptimal zur Schiene wie zur Straße erschlossen, kann Göttingen aus allen deutschen Städten bestens erreicht werden. Das GVZ ist ein wichtiger logistischer Knotenpunkt für Niedersachsen.

Es liegt im Schnittpunkt nationaler und europäischer Verkehrsachsen. Diese strategische Lage ermöglicht eine optimale Steuerung internationaler Verkehre.

Die durch die GWG initiierten Maßnahmen im Bereich der Mobilitätswirtschaft bieten beste Voraussetzungen, um von den prognostizierten Wachstumszahlen des kombinierten Verkehrs zu profitieren und die logistischen Standortqualitäten der Region künftig weiter zu erhöhen.

„Mit der Realisierung der GVZ-Nordanbindung wird eine deutliche Aufwertung des bereits erschlossenen Standortes umgesetzt, da mit der Ausbaustufe ein leistungs- und verkehrsgerechter Anschluss an das übergeordnete Straßennetz ausgeführt wird. Insbesondere im Hinblick auf die durch die DUSS durchgeführte Modernisierung der Krananlage wird sich die Umschlagleistung signifikant erhöhen, die sicher in den nächsten Jahren Früchte tragen wird“, unterstreicht GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Auf Grund der zu erwartenden Verkehre, welche über das vorhandene innerörtliche Straßennetz nicht abzuwickeln sind, ist die GVZ-Nordanbindung zwingend erforderlich.

Die Bauarbeiten werden Anfang des Jahres 2014 abgeschlossen sein.

Mit den Förderungen wird maßgeblich die Schaffung wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Göttingen unterstützt.