Solarer Energielieferant in Osterode

© Jochen Baldauf
Text von: redaktion

Ende September ist auf Dächern städtischer Gebäude im Osteroder Ortsteil Förste eine Sonnenstromanlage errichtet worden. Insgesamt werden Erträge zwischen 110.000 kWh und 125.000 kWh pro Jahr und somit Strom für mehr als 50 Haushalte erwartet.

Die Anlage mit einer Gesamtleistung von über 130 kWp hat bis heute bereits rund 12.500 kWh produziert. Damit handelt es sich vermutlich um eine der größten Sonnenstromanlagen im Raum Osterode am Harz.

Die Stadt leistet damit, ohne eigene Investitionen tätigen zu müssen, einen Beitrag zum Einsatz erneuerbarer Energien sowie zur Reduzierung von CO2-Belastungen. Außerdem erzielt sie langfristig eine Mieteinnahme aus der Nutzung ihrer Flächen und bessert so ihre Einnahmen auf.

Ermöglicht hat das Projekt eine Kooperation zwischen der Stadt Osterode am Harz, einem Investor, der „SOWIWAS-Plan-KG“, und einem ortsansässigen Installationsbetrieb:

Die Stadt Osterode am Harz stellt die Dachflächen zum Betrieb der Anlage für mindestens 25 Jahre zur Verfügung. Der Investor hat Interesse an einer soliden, einfachen und ökologischen Geldanlage.

Als Projektentwickler hat Jochen Baldauf, Geschäftsführer der SOWIWAS – Plan KG aus Goslar die Verträge verhandelt und den Ablauf koordiniert, die SOWIWAS – Handels- GmbH hat die Anlage ertragsoptimiert geplant und geliefert.

Die Ausführung lag dann bei einem lokalen Unternehmen, der „Ökobau Harz GmbH“ aus dem Nachbardorf Eisdorf.

Als einen guten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Jochen Baldauf diese Kooperation von Privat und Öffentlicher Hand und ruft Anleger und Investoren zur Nachahmung auf.

Aber auch Dacheigentümer können auf dem eigenen Grund und Boden diese Technik gewinnbringend nutzen. Nach einer einmaligen Investition fallen nur noch geringe laufende Kosten für die Sonnenstromanlage an.