Der SNIC – Aktueller Stand der Dinge

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Text von: Annika Scheidemann

SNIC - Hinter dieser Abkürzung versteckt sich ein perspektivisch umso länger angelegtes Projekt. In Kooperation mit der SüdniedersachsenStiftung wurde am 08.März in den Räumlichkeiten der Alten Mensa über weitere Vorgehen und Planungen Auskunft gegeben.

Die Liste der Förderer lässt es bereits erkennen: Es muss sich um etwas Wichtiges handeln. Fünf Landkreise (Göttingen, Goslar, Holzminden, Osterode am Harz und Northeim) arbeiten im Bemühen um ein reibungsloses Gelingen des Projektes zusammen. Dazu gesellen sich die Stadt Göttingen, die Universität Göttingen, die Technische Universität Clausthal, die HAWK Hildesheim-Göttingen-Holzminden, die IHK Hannover und PFH Göttingen. Diese Kooperation der verschiedenen Kompetenzen stand auch im Mittelpunkt der Veranstaltung für den SüdNiedersachsenInnovationsCampus.

©Entscheider Medien

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Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen und Professorin für Biochemie, betonte in ihrer Ansprache besonders die Chancen, welche der SNIC nicht nur für die Universität, sondern auch für die komplette Region Südniedersachsen biete. Die Universität sei bestrebt Studierende in der Forschung zu unterstützen und Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Auf diese Weise soll ein Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft angeregt werden, von dem final beide Seiten profitieren würden. Der SNIC eröffne dementsprechend die Möglichkeit dieses Unterfangen zu realisieren und somit neue, maßgeblich innovative, Wege zu beschreiten, so Beisiegel.

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Das Stichwort ‚Innovation‘ griff ebenfalls Landrat Bernhard Reuter auf. „Ich freue mich, dass ich mit dem Vorurteil aufräumen kann die Region Südniedersachsen sei chronisch zerstritten und wenig innovativ. Das ist Geschichte.“ Er lobte das Engagement aller Beteiligten und stellte besonders das Bestreben von Kilian Bizer heraus, der seines Zeichens Professor für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung an der Universität Göttingen ist.

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Bizer kam im Folgenden ebenfalls zu Wort und gab zu verstehen, welche Besonderheiten den SNIC auszeichnen. So stelle dieser: „[…] die dringend erforderliche Maßnahme für den Wirtschafts-und Lebensraum Südniedersachsen dar, um die Wettbewerbs-und Innovationsfähigkeit der gesamten Region zu fördern , sowie der Abwanderung von Fachkräften entgegen zu wirken.“

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Bekräftigung fanden seine Aussagen durch Abschlussredner Georg Folttmann, Leiter der Investor Relations bei KWS Saat SE in Einbeck. „Alle die, die was zu sagen haben, sitzen an einem Tisch, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Keine langen Entscheidungswege, sondern konkreter Austausch. Da kann ich nur sagen: Glück auf.“

Kurzbeschreibung der Ziele des SNIC:

Der SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) stellt das zentrale strukturbildende Element der Innovationsregion Südniedersachsen dar, der die Innovationsdynamik der Region Südniedersachsen erhöht, indem
(a) unternehmensrelevante Erkenntnisse aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen über diverse Formate Unternehmern der Region zur Verfügung gestellt werden,
(b) für Problemstellungen aus Unternehmen der Region kompetente Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Professoren und Professorinnen aus den regionalen Einrichtungen gewonnen werden, um innovative Lösungen zu erarbeiten,
(c) Ausgründungen aus den wissenschaftlichen Einrichtungen sowie aus Innovationsprozessen in Unternehmen systematisch durch eine Entrepreneurship sowie Intrapreneurship Education unterstützt werden.

(Quelle: Georg-August-Universität Göttingen)