SerNet organisiert erste Linux Sommerschule

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Text von: redaktion

Die Ferienzeit ist in vollem Gange. Sonniges Wetter, kühle Eiscreme und viel Spaß stehen bevor, Ferienjobs und Praktika ergänzen die Planungen. Zwölf Schüler von weiterführenden Göttinger Schulen haben aber etwas noch Ausgefalleneres vor: Sie beschäftigen sich vom 24. bis 28. August ausführlich mit Pinguinen.

Genauer: Mit dem Linux-Betriebssystem, für das der Pinguin „Tux“ als Maskottchen steht.

2015 veranstaltet SerNet erstmals die Linux Sommerschule. In der letzten Ferienwoche treffen sich die Teilnehmer täglich von 10 bis 16 Uhr bei der SerNet, zentral gelegen am Göttinger Bahnhof. Dort lernen sie anhand des Mini-Computers Ras- pberryPi Grundlagen über Betriebssysteme im Allgemeinen und Linux im Speziellen; dazu auch vieles über Netzwerke und Internet-Protokolle.

Spielerische Ansätze kommen z.B. beim Programmieren von LEDs nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant La Romantica gleich nebenan kann weiter gefachsimpelt werden. Am Ende des Kurses haben die Schüler jeweils einen eigenen Medienserver für das heimische Fernsehen aufgesetzt und können diesen als Belohnung mit nach Hause nehmen.

Das Programm der Sommerschule haben die SerNet-Azubis gemeinsam mit ihrem Ausbilder Oliver Seufer gestaltet. Sie leiten den Kurs auch, so z.B. Vanessa Rex, die im Frühjahr 2016 ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin abschließt und ihre Übernahme durch die SerNet bereits in der Tasche hat.

„Für uns ist die Sommerschule eine spannende Aufgabe und ein zusätzlicher Baustein für die Ausbildung. Ich freue mich, das Projekt aktiv mitzugestalten und vielleicht die nächsten Jahrgänge der SerNet-Azubis kennen zu lernen.“ Rex weiter: „Als SerNet-Mitarbeiterin bin ich begeistert, dass wir verstärkt Schülerinnen fördern.“

Regel der Sommerschule ist es, dass jede Schule einen Teilnehmer entsenden kann. Finden sich in einer Schule keine interessierten Schülerinnen, können andere Schulen diesen Platz für ihre Schülerinnen nutzen – er darf zunächt nicht von einem Schüler besetzt werden. Erst nach dieser Platzverteilung dürfen sich weitere Schüler bewerben.

SerNet möchte sicher stellen, mit dem Angebot einen langfristigen Beitrag zu den Themen „Frauen in MINT-Berufen“ und „Diversität in der IT“ zu leisten.

Geschäftsführer Johannes Loxen: „Wir möchten Schülerinnen bestärken, den Schritt in Richtung IT zu gehen.“ Technikerinnen, die teils schon lange bei SerNet arbeiten, seien als positive Rollenmodelle wichtig. Am Wichtigsten sei es aber, die eigene Verantwortung als Unternehmen wahr zu nehmen und nicht zu warten, bis in Politik und Gesellschaft etwas passiere.

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