“Schwarzer Bär“: Neues Highlight für die Innenstadt

Text von: redaktion

Legendäres Gasthaus wird mit Millionenaufwand saniert – 2012 Eröffnung mit neuem gastronomischen Konzept

Das legendäre Göttinger Gasthaus „Zum Schwarzen Bären“ hat einen neuen Eigentümer. Der Schwarze Bär, eines der schönsten denkmalgeschützten Innenstadthäuser und seit Jahrhunderten eine gastronomische Institution, wird voraussichtlich zum Winter-Bock-Anstich 2012 in neuem Glanz erstrahlen.

Neben der Sanierung und dem Umbau erhält das Haus ein neues gastronomisches Konzept. Dafür wird der Käufer Dipl.-Kfm. Helmut Turck Investitionen in Millionenhöhe bereitstellen. Bisheriger Eigentümer des Gasthauses war das Göttinger Brauhaus. Die Brauerei wird dem „Schwarzen Bär“ weiter verbunden bleiben und das Projekt auch während der Umbauphase und der zukünftigen Bewirtschaftung begleiten.

„Wir freuen uns, dass wir daran mitwirken können, dass diese historische Perle den Göttingern erhalten bleibt“, sagt Walter Schmidt, Vorstandsmitglied Vertrieb und Marketing des Einbecker Brauhauses. „Mit der Neueröffnung im nächsten Jahr können die Besucher dann ein außergewöhnliches Gasthaus erleben, in dem sich Tradition und Moderne auf faszinierende Weise verbinden.“

Göttinger Bier und Bierspezialitäten des Einbecker Brauhauses werden auch weiterhin im Schwarzen Bären ausgeschenkt. Der Fachwerkbau gehört zur Göttinger Innenstadt wie das Gänseliesel und ist in die Stadtführungen mit eingebunden.

Das Haus wurde um 1590 errichtet und wird bereits seit 1637 gastronomisch genutzt. Im Schwarzen Bären waren zahlreiche berühmte Persönlichkeiten zu Gast. So schrieb der berühmte Arzt Johann Andreas Eisenbarth hier am 1. September 1727 sein Testament. Bis zur Wiedereröffnung wird es ein spannendes Jahr. Die Göttinger werden erleben, was an und hinter der Fassade geschehen wird.