Sartorius veräußert Industrial Technologies-Sparte

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Text von: redaktion

Sartorius, ein international führender Labor- und Pharmazulieferer, verkauft seine Sparte Industrial Technologies (Intec) an die japanische Minebea Co., Ltd. (Minebea) und ihren Partner, die Development Bank of Japan Inc. Der entsprechende Vertrag wurde am 19. Dezember unterzeichnet.

Der Verkaufspreis ist abhängig vom operativen Spartengewinn im Geschäftsjahr 2014 und wird Anfang 2015 ermittelt; die Vertragsparteien vereinbarten den 7,5-fachen Wert des operativen EBITDA des Geschäftsjahres 2014. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen einschließlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden und wird für das erste Quartal 2015 erwartet.

„Mit dem Verkauf der Intec an Minebea erreichen wir einen wichtigen Meilenstein unserer langfristigen Strategie und konzentrieren uns auf unsere beiden Kernaktivitäten Bioprozess und Labor. In den zurück liegenden Jahren haben wir Intec als Spezialisten für industrielle Wäge- und Kontrolltechnologie positioniert und dabei eine gute Profitabilität erzielt. Unter dem Dach von Minebea wird dieses Geschäft die kritische Masse erreichen, um sich noch internationaler aufzustellen, eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum. Ich bin davon überzeugt, dass Minebea der perfekte Eigentümer für dieses Geschäft ist, nicht nur aufgrund des komplementären Produktportfolios und der internationalen Präsenz, sondern auch wegen der Ausrichtung an langfristigen Strategien und der Fokussierung auf Premiumprodukte“, so Joachim Kreuzburg, Vorstandschef von Sartorius.

Die Intec-Sparte ist mit einem Umsatz von 102 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013 die kleinste Sparte im Sartorius Konzern; ihre operative Gewinnmarge erreichte Ende letzten Jahres 10,1 Prozent (underlying EBITDA). Weltweit arbeiten rund 700 Mitarbeiter in der Sparte, davon circa 350 an den deutschen Standorten Hamburg, Aachen und Bovenden. Das Intec-Geschäft wird bei Minebea den Geschäftsbereich Measurement Components ergänzen. Das Unternehmen wird alle Intec-Mitarbeiter weiterbeschäftigen.