Sartorius startet mit starkem ersten Quartal

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Text von: redaktion

Labor- und Pharmazulieferer Sartorius legt mit im deutlich zweistelligem Wachstum bei Auftragseingang einen guten Start in das Jahr 2015 hin.

Sartorius, ein international führender Labor- und Pharmazulieferer, ist mit deutlich zweistelligem Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. So erhöhte sich der Auftragseingang des Konzerns ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten um 13,1 Prozent, nominal stieg er um 22,7 Prozent. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 17,2 Prozent bzw. nominal um 27,0 Prozent.

Auch beim operativen Konzerngewinn entsprechende Marge lag nach drei Monaten bei 22,3 Prozent. Auf Basis des starken Quartalsergebnisses hob die Unternehmensleitung ihre Konzernprognose für das Gesamtjahr 2015 an.

Das Unternehmen erwartet nun ein wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum von 6 Prozent bis 9 Prozent und einen Anstieg der operativen EBITDA-Marge vor Wechselkurseffekten auf legte Sartorius sehr deutlich mit einem Plus von 48,7 Prozent zu; die „Beide Sparten sind erfolgreich in das Jahr gestartet“, kommentierte Konzernchef Joachim Kreuzburg. „Bei Bioprocess Solutions hatten wir für die ersten Monate aufgrund der relativ moderaten Vorjahresbasis mit hohen Wachstumsraten gerechnet, das Geschäft entwickelte sich jedoch noch besser als erwartet. In der Laborsparte verlief die Geschäftsentwicklung erwartungsgemäß robust, auch das Geschäft in Asien stabilisiert sich weiter. Sehr positiv hat sich auch unsere Rendite entwickelt. Hier profitieren wir vom deutlichen Wachstum und zusätzlich von der für uns günstigen Entwicklung der Währungsrelationen.“ Auftragseingang und Umsatz steigen zweistellig Im Konzern erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 13,1 Prozent auf 276,1 Millionen Euro.

Mit einem Plus von 17,2 Prozent legte der Umsatz ebenfalls deutlich zu und erreichte 258,1 Millionen Euro nach 203,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Deutlich spürbar waren die Effekte aus den veränderten Wechselkursen: Nominal stieg der Auftragseingang um 22,7 Prozent und der Umsatz um 27,0 Prozent. Mit Blick auf die Sparten entwickelte sich erneut Bioprocess Solutions herausragend. Getragen von einer guten Entwicklung in allen Produktbereichen legte die Sparte, die sich auf Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika konzentriert, beim Auftragseingang wechselkursbereinigt um 18,3 Prozent (nominal 29,5 Prozent) auf 204,7 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um 23,4 Prozent (nominal 35,1 Prozent) und lag bei 186,0 Millionen. Euro. In der Sparte Lab Products & Services, Anbieter von Premium-Laborinstrumenten und Laborverbrauchsmaterial, erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 0,8 Prozent Pressemitteilung (nominal 6,6 Prozent) auf 71,5 Millionen Euro.

Der Umsatz stieg mit 72,1 Millionen Euro um 4,3 Prozent (nominal In allen Regionen wechselkursbereinigt 27,4 Prozent legte das Geschäft in Amerika am stärksten zu. Der Umsatz mit Kunden in der Region EMEA 10,7 Prozent. (Regionalzahlen wechselkursbereinigt) Deutliche Steigerung der Profitabilität Der Sartorius Konzern steigerte das operative EBITDA um 48,7 Prozent auf 57,5 Millionen Euro. Grund hierfür waren sowohl die gute Volumenentwicklung als auch positive Wechselkurseffekte. Die entsprechende Marge lag bei 22,3 Prozent nach 19,0 Prozent in der Vorperiode.

Der Ergebnisbeitrag der Sparte Bioprocess Solutions kletterte auf 46,5 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg auf 25,0 Prozent nach 21,5 Prozent im Vorjahr. Auch die Laborsparte konnte ihre Ertragskraft verbessern und verbuchte ein operatives EBITDA von 11,0 Millionen. Euro nach 9,1 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einer Marge von 15,2 Prozent nach 13,9 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Inklusive Sondereffekten in Höhe von –1,8 Mio. Euro (Vorjahr –1,2 Mio. Euro) sowie Abschreibungen lag das EBIT des Konzerns mit einem Plus von 68,3 Prozent bei 42,4 Millionen Euro. Die entsprechende Marge stieg von 12,4 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 16,4 Prozent. Der maßgebliche Konzernnettogewinn Gewinn je Stammaktie belief sich auf 1,29 Euro (Vorjahr 0,77 Euro) beziehungsweise je Vorzugsaktie auf 1,31 Euro (Vorjahr 0,79 Euro). Prognose für den Konzern angehoben Auf Grundlage der Ergebnisse des ersten Quartals 2015 hat die Unternehmensleitung ihre Wachstums- und Ertragsprognose für den Konzern angehoben. So erwartet das Unternehmen nunmehr ein wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von etwa 6 Prozent bis 9 Prozent statt wie zu Jahresbeginn prognostiziert 4 Prozent bis 7 Prozent. Die operative EBITDA-Marge soll auf Basis konstanter Wechselkurse etwa 22 Prozent erreichen; bisher wurde von rund 21,5 Prozent ausgegangen. Sartorius plant unverändert Investitionen in Höhe von rund 10 Prozent vom Umsatz.

Mit Blick auf die beiden Sparten rechnet Sartorius für Bioprocess Solutions nunmehr mit einem Umsatzanstieg von wechselkursbereinigt etwa 8 Prozent bis 11 Prozent (bisher etwa 5 Prozent bis 8 Prozent) und einer operativen EBITDA-Marge von rund 25,0 Prozent (bisher rund 24,5 Prozent). Für die Sparte Lab Products & Services bestätigte das Management die bisherige Prognose. Sie sieht eine Umsatzsteigerung von etwa 2 Prozent bis 5 Prozent vor und eine Erhöhung der operativen EBITDA-Marge auf rund 15,5 Prozent.