Sartorius: Neubau für die Produktion von Laborinstrumenten

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Text von: redaktion

Sartorius, der führende Pharma- und Laborzulieferer, erhält für den Neubau seines Werks für Laborinstrumente vom Land Niedersachsen und dem Bund eine Förderung in Höhe von zehn Prozent der Investitionssumme.

Am heutigen Samstag überreichte der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies dem Vorstandsvorsitzenden Joachim Kreuzburg den entsprechenden Zuwendungsbescheid. Rund 42 Millionen Euro investiert das Göttinger Technologieunternehmen in den 25.000 Quadratmeter großen Neubau auf dem Sartorius-Gelände in Grone. Dort werden zwei Fabriken, die bisher an unterschiedlichen Standorten in Göttingen waren, zusammengeführt. Das Gebäude bietet zudem Platz für ein Kalibrierungszentrum, den Prototypenbau, Administration und eine Ausbildungswerkstatt. Die Anforderungen an den Neubau sind hoch, so müssen z. B. sehr niedrige Grenzwerte in Bezug auf Schwingungen sowie Temperaturschwankungen eingehalten werden. Zudem strebt Sartorius eine Zertifizierung des Gebäudes durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Mit den Bauarbeiten soll zeitnah begonnen werden, die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.

„Der Neubau der Laborinstrumentenproduktion ist die größte Einzelinvestition im Rahmen unserer Campus-Planung und ein gemeinsames Bekenntnis von Unternehmen, Belegschaft und Land in den Standort Göttingen“, sagte Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender von Sartorius. „Ich freue mich sehr, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Wir schaffen eine moderne und flexible Fertigung, in der es gleichzeitig Freude machen soll zu arbeiten.“

Wichtiger Baustein des Sartorius Campus-Konzepts

Um sich für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung zu rüsten, baut Sartorius seine Zentrale in Göttingen zurzeit deutlich aus. So werden die beiden Göttinger Hauptwerke sukzessive zusammengeführt, modernisiert und erweitert. Zusätzliche Produktionskapazitäten entstehen, neue Bürokonzepte sollen Kreativität und Kommunikation weiter fördern. Etwa eine halbe Milliarde Euro wird Sartorius im Zeitraum von 2012 bis 2020 am Standort Göttingen investiert haben. Die ersten Bauten stehen bereits vor der Fertigstellung: Im Herbst 2014 soll eine neue Membranproduktion in Betrieb genommen werden, das neue Parkhaus, das Platz für 1.300 Autos und 200 Fahrräder bietet, wird zum Jahresende eröffnet und Mitte 2015 folgt dann die Fertigstellung eines viergeschossigen Anbaus für die Produktionslogistik. Der Neubau der Laborinstrumentenfertigung ist der größte einzelne Baustein der Sartorius Campus-Planung.