Sartorius meldet gute Zahlen

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Text von: redaktion

Sartorius, ein international führender Labor- und Prozesstechnologieanbieter, hat heute seine Geschäftsergebnisse nach neun Monaten veröffentlicht. Beide Konzernsparten legten beim Auftragseingang deutlich zu.

Mit Blick auf das letzte Quartal des Jahres wiesen sie einen robusten Auftragsbestand
auf. Die ebenfalls gute Umsatzentwicklung schlug sich in einer
überproportionalen Steigerung des operativen Ertrags um gut ein Drittel
nieder. Auf Basis der positiven Ergebnisse bestätigte die
Unternehmensleitung ihre Wachstumsprognose für den Konzern für 2010 und
hob die Gewinnerwartung leicht an.

Die Biotechnologie-Sparte (Sartorius Stedim Biotech) steigerte ihren
Auftragseingang in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 um
9,1 Prozent. Die Sparte Mechatronik erhielt in den ersten neun Monaten Aufträge im
Wert von 177,4 Mio. Euro nach 151,4 Mio. Euro im Vorjahr. Damit
steigerte die Sparte ihren Auftragseingang gegenüber dem krisenbedingt
schwachen Vorjahreswert mit 17,2 Prozent deutlich.

„Es ist erfreulich, dass die Erholung des Geschäfts in unserer
Mechatronik-Sparte weiter voranschreitet. Zu der positiven
Gewinnentwicklung der Sparte hat neben dem deutlich verbesserten
wirtschaftlichen Umfeld unser umfangreiches Restrukturierungsprogramm
entscheidend beigetragen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die
Umsetzung der strategischen Neuausrichtung dieser Sparte und stellen
jetzt die Weichen für künftiges Umsatz- und Gewinnwachstum“,
kommentierte Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Kreuzburg.

Im Konzern insgesamt erhielt Sartorius in den ersten neun Monaten Aufträge
in Höhe von 508,3 Millionen Euro (Vorjahr: 454,8 Mio. Euro). Dies entspricht
einem Anstieg von 11,8 Prozent. Der Konzernumsatz
legte um 8,5 Prozent auf 482,3 Millionen Euro nach
444,7 Millionen Euro im Vorjahr zu. Auch das operative Ergebnis des Konzerns
(underlying EBITA) für die Monate Januar bis September erhöhte sich
deutlich und stieg um 34,1 Prozent von 43,9 Mio. Euro auf 58,9 Millionen Euro. Die
entsprechende Marge verbesserte sich dementsprechend von 9,9 Prozent im Vorjahr
auf 12,2 Prozent. Der maßgebliche Nettogewinn beträgt 26,4 Millionen Euro (Vorjahr:
13,9 Mio. Euro).

Der Konzern erzielte zudem mit 60,8 Millionen Euro einen deutlich positiven
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit. Der mit 104,8 Millionen Euro noch
höhere Vorjahreswert war durch positive Einmaleffekte beeinflusst,
insbesondere um rund 36 Millionen Euro aus dem in der Vorperiode erstmalig
umgesetzten Factoring-Programm.