Sartorius kauft BioOutsource

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Text von: redaktion

Sartorius Stedim Biotech (SSB), international führender Pharma- und Biotechzulieferer, hat das schottische Unternehmen BioOutsource Ltd. erworben. Nun geht es mit großen Schritten in die USA und nach Asien.

Das Unternehmen mit Firmensitz in Glasgow, UK, ist seit 2007 im Biotechnologie- Markt aktiv und befand sich bisher in Privatbesitz. Es erzielte in den letzten zwölf Monaten mit rund 85 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa neun Millionen Euro. Über Details der Transaktion vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen.

BioOutsource, ein führender Anbieter von Auftragstestungen, testet im Auftrag von Pharmakunden biotechnologisch hergestellte Medikamente und Impfstoffe auf ihre Sicherheit und Qualität. Das Unternehmen hat sein Dienstleistungsangebot insbesondere auf die stark wachsende Biosimilar-Industrie ausgerichtet. Die Tests von BioOutsource werden sowohl in der Entwicklung von Wirkstoffen eingesetzt, z. B. bei der Charakterisierung und beim Abgleich zwischen Referenz- und Nachahmerprodukt, als auch in den späteren Produktionsprozessen wie bei der Freigabe von Medikamenten-Chargen.

Reinhard Vogt, Mitglied im SSB-Verwaltungsrat für Marketing und Vertrieb, kommentierte: „Indem wir unser Angebot durch Auftragstestungen erweitern, können wir unsere Biopharmakunden noch besser dabei unterstützen, ihre Wirkstoffkandidaten zügig durch die Entwicklung und klinischen Testphasen zu bringen und die Freigabeprozesse in der nachfolgenden Produktion zu vereinfachen. Das qualifizierte Team von BioOutsource ergänzt unsere Kompetenzen ideal und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

„Mit Sartorius Stedim Biotech haben wir einen starken Partner mit breiter Kundenbasis, internationaler Reichweite und renommierter Marke gefunden, mit dem wir unser Geschäft in die nächste Größenordnung führen und in die Weiterentwicklung unserer Services investieren werden“, sagte Gerry MacKay, CEO von BioOutsource. „Als Teil des SSB-Konzerns können wir mit mehr internationalen Kunden zusammenarbeiten, vor allem in den Vereinigten Staaten und Asien, wo derzeit stark in die Entwicklung und Produktion von Biosimilars investiert wird.“