Sartorius hebt Jahresprognose an

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Text von: redaktion

Auf Basis des erfolgreichen ersten Halbjahres hob die Unternehmensleitung ihre Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2011 an.

„Wir sind in beiden Konzernsparten und allen Geschäftsregionen dynamisch und profitabel gewachsen“, kommentierte Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg das Halbjahresergebnis. „Der größte Wachstumstreiber war abermals das Asiengeschäft. Die Zahlen aus dieser Region machen besonders viel Freude.“

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte erwartet Kreuzburg, dass sich die herausragenden Wachstumsraten in der zyklischeren Mechatronik-Sparte allmählich wieder normalisieren sollten. Für die Biotechnologie-Sparte, die rund zwei Drittel des Konzernumsatzes erzielt, rechnet Kreuzburg hingegen mit einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums.

So soll das Konzernumsatzwachstum auf Basis konstanter Wechselkurse von 6,4 Prozent im Jahr 2010 auf 8 bis 10 Prozent (bisher 6 bis 8 Prozent) steigen. Die Gewinnmarge soll sich nach 13 Prozent im Jahr 2010 auf 14,5 bis 15,5 Prozent (bisher rund 14 Prozent) entwickeln.

Regional betrachtet erreichte Sartorius wie bereits in den Vorquartalen die größten Zuwächse in Asien/Pazifik. Dort stieg der Umsatz insgesamt um fast ein Drittel auf 80,1 Millionen Euro. Dabei war Asien/Pazifik für beide Konzernsparten die wachstumsstärkste Region.

Auch in Europa entwickelte sich das Geschäft mit einem Umsatzplus von 11,9 Prozent dynamisch. In Nordamerika lag das Wachstum nach sechs Monaten bei drei Prozent.

Noch deutlicher als beim Umsatz fiel das Plus beim Gewinn aus: das operative Ergebnis stieg im ersten Halbjahr deutlich überproportional und lag mit 51,1 Millionen Euro um 40,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die entsprechende EBITA-Marge verbesserte sich von 11,5 auf 14,4 Prozent.