Sartorius erweitert in Göttingen

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Text von: redaktion

Die Sartorius AG wächst weltweit - in Göttingen investiert das Unternehmen rund sieben Millionen Euro und erweitert somit das Werk 2001.

Die Sartorius AG wächst weltweit, und investiert in Göttingen rund sieben Millionen Euro. Am Heimatstandort entsteht bis März 2007 ein neues Laborgebäude für die Forschung und Entwicklung (F&E). Das Werk 2001, damals von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeweiht, wird somit erweitert, weil sich die Biotechnologiesparte sehr gut entwickelt. Die Baugenehmigung liege vor, erklärte Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, auf einer Pressekonferenz am Freitag, 21. Juli 2006. Die Einweihung des Gebäudes ist für März/April 2007 geplant. Damit würden die Laborkapazitäten um rund 60 Prozent erweitert, so Kreuzburg. Außerdem sei der Umzug der Gleitlagertechnik vom Werk 2001 in die Räumlichkeiten der Phywe abgeschlossen, womit die Produktionsflächen verdoppelt wurden. Durch den Umzug stehen im Werk 2001 rund 1.400 Quadratmeter mehr Fläche zur Verfügung, um die Ablauforganisation bei der Waagenproduktion zu verbessern. „Diese Investitionen sind ein Katalysator für die Zukunft und bedeuten für uns den nächsten Schritt“, sagte Kreuzburg.

Auch in Peking wachse das Unternehmen. Sartorius investiert dort in einen neuen Standort am internationalen Flughafen rund fünf Millionen Euro und verdoppelt so seine Produktionsfläche auf etwa 8.000 Quadratmeter. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2007 geplant.

Und auch im indischen Bangalore erweitert Sartorius seine Kapazitäten: Das Unternehmen investiert rund drei Millionen Euro in die Errichtung eines neuen Fertigungsgebäudes, das im ersten Quartal 2007 fertig gestellt sein soll. Rund 400 Mitarbeiter erwirtschaften dort jährlich einen Umsatz von zehn Millionen Euro.

Text: Marco Böhme

Fotos: Sartorius AG