Sartorius eröffnet neues Werk in Indien

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Text von: redaktion

Mit einem Festakt hat der Prozess- und Labortechnologieanbieter Sartorius am 29. Oktober 2009 sein neues Werk am Standort Bangalore in Indien eingeweiht.

Gemeinsam mit 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik nahmen Vorstandschef Joachim Kreuzburg, der Aufsichtsratsvorsitzende Arnold Picot sowie der Geschäftsführer von Sartorius Indien Amit Chatterjee das 10.000 Quadratmeter große Gebäude offiziell in Betrieb.

Rund fünf Millionen Euro hat der Konzern in den Neubau investiert und fasst damit seine bisher fünf dezentralen Einzelstandorte in Bangalore auf dem Werksgelände von 40.000 Quadratmetern zusammen.

Das Werk soll den indischen und weitere asiatische Märkte versorgen und außerdem weltweit Komponenten für die konzerneigene Fertigung herstellen.

Sartorius ist seit 1987 in Indien aktiv. Das Unternehmen entwickelt und fertigt dort unter anderem Bioreaktoren und weiteres Equipment für Pharmakunden, Laborgeräte sowie Waagen für industrielle Anwendungen.

In seiner Ansprache verwies Kreuzburg darauf, dass Sartorius sich in Indien eine starke Position bei seinen lokalen und globalen Kunden aus der Biotech- und Pharma- sowie Lebensmittelbranche erarbeitet habe.

Nach Deutschland mit rund 2.200 Mitarbeitern stelle Indien mit knapp 500 Beschäftigten inzwischen die zweitgrößte Belegschaft im Konzern.

„Es freut mich ganz besonders, dass wir mit unserem neuen Werk trotz der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise die weitere Entwicklung unseres Geschäfts in Indien vorantreiben können“, so Kreuzburg.

Im Bereich der Biopharmazie spiele Indien inzwischen eine weltweit beachtete Rolle, insbesondere in der Generikaproduktion, aber zunehmend auch bei innovativen Medikamenten. In seiner Mechatronik-Sparte profitiere das Unternehmen unter anderem von den steigenden Investitionen globaler Lebensmittelhersteller, aber auch lokaler Produzenten.

„Viele unserer internationalen Großkunden bauen verstärkt ihre Produktions- und Forschungsstätten in Indien aus. Für sie sind wir als globaler Zulieferer, der die lokalen und internationalen Anforderungen sehr genau kennt, ein erstklassiger Partner vor Ort“, so Kreuzburg.

Durch die erweiterten Kapazitäten wird das Unternehmen an neuen Prozesstechnologien arbeiten und in den Applikationslaboren gemeinsam mit Kunden für sie relevante Verfahren entwickeln.