Sartorius bestätigt dynamisches, profitables Wachstum

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Text von: redaktion

Sartorius, einer der führenden Labor- und Prozess-technologieanbieter, hat die ersten neun Monate des Jahres 2011 mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen.

„Beide Sparten und alle Regionen liefern bisher Wachstum und signifikante Gewinnsteigerungen“, zeigt sichKonzernchef Dr. Joachim Kreuzburg zufrieden mit der guten Geschäftsentwicklung.Insbesondere Asien habe sich herausragend entwickelt. Insgesamt steigt derKonzernumsatz um 12,2 Prozent auf 541,4 Millionen Euro, der operative Gewinn legt um 38,3 Prozent auf 81,5 Millionen Euro zu. Die Gewinnmarge erhöht sich auf 15 Prozent.

Das gute Wachstum wurde von beiden Konzernsparten getragen: Die größere Biotechnologie-Sparte erhöhte ihr Auftragsvolumen um 10,5 Prozent auf 365,7 Millionen Euro und den Umsatz um 10,9 Prozent auf 353,5 Millionen Euro. Der Auftragseingang derMechatronik-Spartelag mit 185,7 Millionen Euro 4,6 Prozent über dem Vorjahreswert, der Umsatz kletterte um 14,9 Prozent auf 188 Millionen Euro. Zu dieser positiven Entwicklung trugen sowohl das Geschäft mit Laborinstrumenten als auch das Geschäft mit industrieller Wäge- und Kontrolltechnik bei.

Noch deutlicher als beim Umsatz fiel das Plus beim Gewinn aus.Zur Ergebnissteigerung trug die Sparte Biotechnologie mit 60,9 Mio. Euro bei, ein Plus von 21,7 Prozent; ihre Marge erhöhte sich von 15,7 Prozent auf 17,2 Prozent. Die Mechatronik-Sparte erreichte einen besonders kräftigen Profitabilitätszuwachs: Ihr Ergebnis legte um 132,8 Prozent auf 20,6 Millionen Euro zu. Entsprechend signifikant verbesserte sich auch die EBITA-Marge dieser Sparte, die nach 5,4 Prozent im Vorjahr auf 10,9 Prozent sprang. Maßgeblich für diese erhebliche Ergebnissteigerung waren neben dem Umsatzanstieg auch die optimierten Kostenstrukturen der Sparte Mechatronik.

Ausblick

Für das Schlussquartal erwartet Kreuzburg, dass sich die außerordentlich hohen Wachstumsraten in der zyklischeren Mechatronik-Sparte weiter normalisieren. Grund dafür seien die im Jahresverlauf erwartungsgemäß nachlassenden konjunkturellen Erholungseffekte. Für die Biotechnologie-Sparte, die rund zwei Drittel des Konzernumsatzes erzielt, geht Kreuzburg hingegen von dynamischem Wachstum aus.

Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2011, die bereits zum Halbjahr erhöht worden war, hob die Unternehmensleitung nochmals an. So soll das Konzernumsatzwachstum auf Basis konstanter Wechselkurse von 6,4 Prozent im Jahr 2010 auf zehn bis elf Prozent (bisher acht bis zehn Prozent) steigen. Für die Gewinnmarge wird nach 13 Prozent im Jahr 2010 unverändert ein Anstieg auf 14,5 Prozent bis 15,5 Prozent erwartet.