SAP FI‐Einführung bei der Mahr GmbH

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Text von: redaktion

Mit Hilfe von SAP FI stellt das Familienunternehmen Mahr GmbH seine Prozesse in der Finanzbuchhaltung erfolgreich um und passt sich strategisch an die aktuellen Markterfordernisse an. Ein schnelleres und effizienteres Arbeiten ist somit gewährleistet.

Die Mahr GmbH ist ein weltweit operierendes, mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Göttingen. Mahr wird traditionell mit den Begriffen Fertigungsmesstechnik, Qualität und Innovation verbunden. Neben hochwertigen Messgeräten zum Prüfen der Werkstückgeometrie sind auch hochpräzise Zahnrad‐ und Dosierpumpen und hochgenaue Kugelführungen als universelles Bauelement für mechanische Konstruktionen wesentliche Bestandteile des Produktprogramms. Als Applikationsspezialist im Bereich der Fertigungsmesstechnik löst Mahr messtechnische Aufgaben seiner Kunden und ist Ansprechpartner für alle qualitätsrelevanten Fragen. Für die Hersteller von Synthesefasern, Elastomeren und Faserverbundwerkstoffen, deren Zulieferer und allgemein für die kunststoffverarbeitende Industrie bietet Mahr Lösungen zur hochpräzisen Dosierung. Das Unternehmen beschäftigt circa 1.600 Mitarbeiter und ist neben Deutschland auch in der Tschechischen Republik, USA und China vertreten. Da die bisherige Finanzbuchhaltungs‐Software den gestiegenen Anforderungen des wachsenden, global aufgestellten Unternehmens nicht mehr gerecht wurde, stand Mahr vor der Herausforderung, ein neues System einzuführen. Auf der Suche einem zeitgemäßen alternativen Programm entschied sich Mahr für SAP als Nachfolger.

Effizientes Arbeiten mit der neuen Lösung

Hauptgründe für den Einsatz einer neuen Software im Rechnungswesen waren vor allem der komplizierte administrative Prozess und der hohe Zeitaufwand. „Unsere Mitarbeiter in der Buchhaltung benötigten ein neues System, mit dem sie effizienter und schneller arbeiten und somit mit wenig Aufwand gute Ergebnisse erzielen konnten. Die Anwenderfreundlichkeit, Flexibilität und Übersichtlichkeit der SAP‐Lösung haben uns schlussendlich überzeugt“, so Eckhard Hengst, Leiter Finanzbuchhaltung bei der Mahr GmbH. Das neue Finanzwesen‐System enthält jetzt wesentlich mehr Möglichkeiten zur Auswertung von Ist‐ und Plandaten als die alte Lösung. Durch die Einführung des neuen Systems wurde auch der Verwaltungsaufwand in den Abteilungen Controlling und Buchhaltung deutlich reduziert. Die Wahl für Sycor als Implementierungspartner fiel schnell: „Sycor ist aufgrund der regionalen Nähe und dem hohen Maß an Branchenkenntnis sowie der überzeugenden Projektvorgehensweise der perfekte Partner für uns“, führt Hengst weiter aus. Neben der Erstberatung, Planung und Realisierung der SAP FI‐Einführung unterstützt Sycor auch beim Support der Lösung.

Schnelle Umsetzung

Alle Prozesse in der Finanzbuchhaltung, d.h. Hauptbuchhaltung, Periodenabschluss, Kreditoren‐, Debitoren‐, Anlagenbuchhaltung, Cash‐ Management waren bei der Neu‐Einführung des Systems betroffen. Die Anbindung an das Finanzbuchhaltungssystem verlief sehr organisiert; Altdaten konnten unkompliziert eingespielt werden. Eine Herausforderung der Implementierung war die Schnittstellenanbindung an das logistische ERP‐System PSI Penta. Erforderliche Change Requests, insbesondere in dem Bereich Gemeinkosten‐Controlling, wurden im Rahmen des Projekts ebenfalls umgesetzt. Die Implementierung inkl. Anpassung, Altdatenübernahme und Schulung erfolgte innerhalb kürzester Zeit: „Der Go‐Live des neuen Systems war ursprünglich zum 1.4.2015 geplant, umsetzen konnten wir es aber schon drei Monate früher. Diese erfolgreiche und schnelle Einführung von SAP FI war nur durch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen unseren Mitarbeitern und den Mahr‐Mitarbeitern zu realisieren“, betonte Heiko Schneemann, Sycor‐Projektverantwortlicher. Als nächsten Schritt ist ein internationales Rollout der Lösung bis 2018 nach Frankreich, Tschechien, USA und China geplant.