Sanierung von St. Jacobi finanziert sich durch Werbung

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Text von: redaktion

Die Bannerwerbung am Baugerüst des St. Jacobi Kirchturms in Göttingen, die zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten an der Kirche dient, wird von Unternehmen gut angenommen. Die ersten Werbeeinnahmen fließen, weitere Interessenten sind “in der Pipeline“.

„Unser Projekt Bannerwerbung am Kirchturmgerüst trägt erste Früchte“, erklärt Pastor Harald Storz von der Kirchengemeinde St. Jacobi in Göttingen, anlässlich des dritten Werbebanners, das am Donnerstag, dem 20.01.2011, am Baugerüst über dem Portal angebracht wird.

Neben dem Göttinger Tageblatt unterstützen die Werbegemeinschaft Bahnhof Göttingen und die Daimler AG Niederlassung Kassel/Göttingen das außergewöhnliche Werbeprojekt, das die Kirchengemeinde St. Jacobi im vergangenen Jahr beschlossen und auf den Weg gebracht hat.

So ist es Mercedes-Benz Centerleiter Marko Duchow ein wichtiges Anliegen, mit diesem Banner auch ein klares Bekenntnis zur Stadt und zur Region abzugeben: „Wir sind ein kompetenter Partner für unsere Kunden – diese Botschaft möchten wir letztlich mit dem Werbebanner auch bildhaft übermitteln. Gleichzeitig freut uns, dass wir damit auch einen kleinen Beitrag zur Sanierung des Kirchturms leisten können!“

„Gut 7.000 Euro Werbegelder sind bereits zusammen gekommen. Dafür danken wir den Firmen und Werbegemeinschaften sehr herzlich“, freut sich Harald Storz. Mit weiteren Firmen stehe man bereits in Verhandlungen.

Die Einnahmen durch die Bannerwerbung an der exponierten Lage inmitten der Göttinger Fußgängerzone tragen dazu bei, den Eigenanteil der Gemeinde an den Sanierungsmaßnahmen des mittelalterlichen Kirchturms aufzubringen. Der beläuft sich allein für den zweiten von vier bis fünf Bauabschnitten auf 30.000 Euro.

Die Gesamtkosten der einzelnen Bauabschnitte liegen jeweils zwischen 600.000 und 800.000 Euro, die zu einem großen Teil die Hannoversche Landeskirche trägt. Wesentliche Förderung erfährt der zweite Bauabschnitt auch durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie die Stiftung Kirchliche Baudenkmäler (KIBA).

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen des mittelalterlichen Kirchturms enden mit dem vierten oder Bauabschnitt ca. 2014/15. Die Idee zur Gerüstbannerwerbung wurde in Zusammenarbeit der Kirchengemeinde mit dem Göttinger Unternehmer Bernd Menke von der Firma Gerüstbau Menke sowie der Werbeagentur Beisert & Hinz, Unternehmenskommunikation GmbH entwickelt.