Saniert und erweitert

Text von: redaktion

Nach dreijähriger Bauzeit wurde am 15. Januar 2010 der Neubau und der größte Teil des sanierten Altbaus des Göttinger Krankenhauses Neu-Bethlehem feierlich eingeweiht.

Die Umbaumaßnahmen, die während des laufenden Krankenhausbetriebes realisiert wurden, haben insgesamt 16,8 Millionen Euro gekostet. Das Land Niedersachsen hat sich mit 10,8 Millionen Euro daran beteiligt.

Unter der Regie der Architektenarbeitsgemeinschaft Rüger und Sgodda sowie Bau- und Handwerkerfirmen, vorwiegend aus dem Göttinger Umland, wurde das Gebäude aus dem Jahre 1900 saniert und erweitert.

Unmittelbar mit dem bereits bestehenden historischen Krankenhaus ist nun ein Neubau mit einem großzügigen Eingangsfoyer verbunden. Im Zuge dessen wurden Operationssäle nach neuesten technischen Standards komplett umgebaut, es enstanden neue Aufwachräume und Krankenzimmer sowie modernisierte Kreißsäle.

Zur Einweihung, die von einem Festgottesdienst begleitet wurde, gratulierte auch Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer mit den Worten „Das Krankenhaus Neu-Bethlehem war schon immer ein Prunkstück im Netz der medizinischen Versorgung“.

Dass dies so sei, belege eindrucksvoll die Spitzenreiterposition bei der Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse 2009.

Im Krankenhaus Neu-Bethlehem, das über 145 Betten verfügt, und seinen angeschlossenen Arztpraxen werden jährlich 7.500 Patienten stationär und über 30.000 Patienten ambulant behandelt.

Die überwiegend als Belegkrankenhaus organisierte Einrichtung gehört zur Unternehmensgruppe proDIAKO und steht in christlicher Tradition.