Rosdorf bestens gerüstet für Elektrofahrzeuge

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Die EAM fördert die zukunftsweisende Technologie der Elektromobilität: Der kommunale Energieversorger hat am Rewe-Markt in der Göttinger Straße in Rosdorf eine neue E-Ladesäule aufgestellt.

Gemeinsam mit Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg, dem Referatsleiter im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Hans-Peter Wyderka sowie dem Inhaber des Rewe-Marktes Matthias Jacobs nahm Axel Fette, Leiter der EAM-Netzregion Göttingen, die neue Ladestation am Mittwochmorgen in Betrieb. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt (AC). Mit ihr können ab sofort während eines Einkaufs im Rewe-Markt die Akkus je nach Fahrzeugtyp innerhalb von einer Stunde bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Umsetzung der Energiewende“, sagte Fette. „Zudem bietet die Nutzung der Elektromobilität eine große Chance für den Klimaschutz. Bezogen auf die gesamte Stromerzeugung in Deutschland aus Kraftwerken und regenerativen Energien produzieren Elektroautos deutlich weniger Kohlendioxid als herkömmliche Verbrennungsmotoren.“

Der Strom für die neue Ladesäule in Rosdorf wird bis auf Weiteres von der EAM kostenfrei zur Verfügung gestellt und stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Die mit Ökostrom aufgeladenen E-Fahrzeuge fahren somit bereits komplett CO2-frei. Die benötigten Ladekarten können im Tabak-Shop des Rewe-Marktes ausgeliehen werden.

Bürgermeister Sören Steinberg freute sich über das Engagement des Energieversorgers in seiner Gemeinde.„Zukünftig wird ein Großteil der individuellen Mobilität elektrisch erfolgen“, erklärte er. „Dazu ist auch öffentliche Ladeinfrastruktur notwendig. Wir freuen uns, dass wir mit der EAM einen starken Partner an unserer Seite haben, der diese moderne Technologie vorantreibt und hier an zentraler Stelle im Rosdorfer Rewe-Markt eine Ladestation errichtet hat.“

Durch die Integration von E-Ladesäulen in intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, erschließen sich für den Einsatz von Elektroautos zukünftig neue Möglichkeiten. Bei hohen Einspeisungen aus erneuerbaren Energien können die Fahrzeuge zeitlich flexibel geladen werden, als Speicher dienen und zu einer gleichmäßigen Auslastung des Stromnetzes beitragen. „Damit sich Elektrofahrzeuge langfristig durchsetzen, benötigen wir aber eine zuverlässige Ladeinfrastruktur“, erklärte Hans-Peter Wyderka. „Aus diesem Grund fördert das Land Niedersachsen bereits seit 2014 die öffentliche Ladeinfrastruktur. Hinzu kommt im nächsten Jahr die Bundesförderung, um gemeinsam das Bundesziel von rund 43.000 Ladepunkten bis 2020 in Deutschland zu erreichen.“

Insgesamt betreibt die EAM mittlerweile elf E-Ladesäulen in der Stadt und dem Landkreis Göttingen, darunter eine hochmoderne Schnellladestation am Göttinger Kaufpark.