Rollis für krebskranke Kinder

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Text von: redaktion

Die Kinderkrebsstation der Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat drei Rollstühle im Wert von 9.500 Euro erhalten.

Gespendet haben die Rollstühle das Göttinger Sanitätshaus o.r.t. und der Verein ‚Hilfe für das krebskranke Kind e.V. Holzminden‘. Beide Einrichtungen haben die Rollstühle zu gleichen Teilen finanziert. Die so genannten ‚Aktivrollstühle‘ sind genau auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt. Sie sind so entwickelt, dass sie sich besonders leicht fortbewegen können. Die Rollstühle haben eine flexible Schiebestange, sodass sie an die Größe des Kindes angepasst werden kann, und einen Kippschutz, der verhindert, dass die Stühle nach hinten umfallen können.

„Mit Hilfe der Rollstühle können sich unsere jungen Patienten, wenn sie zu schwach sind, selbst zu laufen, im Haus freier bewegen oder bei schönem Wetter zum beliebten Ententeich vor dem Klinikum fahren“, sagt Gunda Wiedenbruch, Spieltherapeutin auf der Station 4031. „Da wir als Station keine eigenen Rollstühle besitzen und es im Klinikum sonst nur welche für Erwachsene gibt, bedeuten die Rollstühle vor allem eines für die Kinder: mehr Bewegungsfreiheit“.

„Ich war selbst vor 26 Jahren Patient auf der Station. Ich weiß, was es bedeutet, hier eine ganze Zeit zu verbringen. Da sind Dinge, die den Alltag erleichtern, enorm wichtig. Deshalb haben wir das Vorhaben des Vereins gern unterstützt“, sagt Thomas Gebauer, Prokurist, Sanitätshaus o.r.t. Göttingen.