Richtfest an der Jheringstraße

©Städtische Wohnungsbau GmbH Göttingen
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Am Montag konnte die Fertigstellung des Rohbaus für 21 zwei- und drei Zimmer-Wohnungen im sozialen Wohnungsbau gefeiert werden. Um diesen Neubau möglichst schnell zu realisieren, wurde auf der Grundlage der roten Häuser vom Alfred-Delp-Weg geplant.

Wie anpassungsfähig diese Architektur von Sergio Pascolo als planendem Architekten ist, macht die schon jetzt erkennbare städtebauliche Anmutung der neuen Gebäude an der Jheringstraße deutlich.

Die Baukosten liegen insgesamt bei 3,6 Millionen Euro. Zur Finanzierung können neben öffentlichen Wohnungsbaufördermitteln des Landes Niedersachsen, das Förderprogramm der Stadt Göttingen für zehn Jahre in Höhe von einem Euro pro Quadratmeter genutzt werden. Zudem hat die Stadt Göttingen das Grundstück günstig abgegeben mit der Maßgabe, dass hier sozialer Wohnungsbau entsteht. „So ist das Paket gut geschnürt. Aufgrund unserer kostensparenden Bauweise können wir damit Neubauwohnungen mit einer Quadratmetermiete von 5,60 Euro kalt anbieten“, erläutert die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau GmbH Göttingen Claudia Leuner-Haverich. Der Einsatz der öffentlichen Fördermittel führt aber zur sog. Belegungsbindung; das heißt die zukünftigen Mieter benötigen einen Wohnberechtigungsschein (B-Schein).

„Wie in den letzten zwei Jahrzehnten beweist sich einmal mehr: Die Städtische Wohnungsbau GmbH ist das einzige Unternehmen in Göttingen, das Sozialen Wohnungsbau umsetzt. Damit zeigt sich, wie vorteilhaft es für Göttingen ist, dass die GmbH zur kommunalen Familie gehört“, so der Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft.

Mit dem Projekt entstehen nah zum Bahnhof und zur Innenstadt zwischen Leineaue und dem parkartigen Stadtfriedhof helle, moderne, attraktive Wohnungen. Alle sechs Erdgeschosswohnungen werden behindertenfreundlich ausgeführt. Die Architektengruppe Wagener ist für die Ausführung zuständig. Mit den Fachplanern und den Baufirmen aus der Region sorgen sie für die sorgfältige Abwicklung und zügige Fertigstellung. „Wenn der Zeitplan weiterhin so präzise eingehalten werden kann“ erklärt Leuner-Haverich, „werden die ersten Mieter in ihrer neuen Wohnungen in diesem Jahr Weihnachten feiern können.“