Richtfest

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Text von: redaktion

Innerhalb von nur rund 45 Tagen erhielt das neue Wohnheim des Studentenwerks Göttingen seine Gestalt: Seit dem 13. Juni wuchs 'die Lutterterrasse' fast jeden Tag um bis zu sechs Wohnmodule. 264 Studierende können in den Würfelbau ab Februar 2020 einziehen.

Die komplett vorproduzierten Wohneinheiten werden mit dem Tag des Richtfests so gut wie fertig gestapelt und miteinander verbunden sein. Dieser in vier Bauabschnitten organisierte Prozess ermöglichte nach Fertigstellung jeweils eines Abschnitts schon Arbeiten an der Verkleidung der Außenfassade. Auf diese Weise entstanden inklusive des Sockelgeschosses fünf Geschosse mit insgesamt 264 Apartments. Vier davon sind behindertenfreundlich und ebenerdig zu erreichen.

„Im Oktober/November 2019 wollen wir die Stromversorgung in den Wohnmodulen sowie die Treppen im Gebäude fertiggestellt haben“, erläutert Carmen Heine, Leiterin des Gebäudemanagements des Studentenwerks Göttingen. „Unser Bauzeitenplan sieht vor, dass Anfang 2020 die ersten Studierenden in die 264 Apartments einziehen und sich darin wohlfühlen können.“

Am 1. August 2019 lud das Studentenwerk Göttingen alle beteiligten Projektpartner zum Richtfest des ersten Wohnheim-Neubaus seit über 25 Jahren ein. Jörg Magull freut sich über das Erreichen dieses wichtigen Meilensteins und erklärt: „Viele Hände sind nötig, um ein Wohnheim zu bauen. Ich danke allen beteiligten Unternehmen für die gute Zusammenarbeit, der Stadt Göttingen und der Universität für ihre Flexibilität bei diesem besonderen Projekt. Ebenfalls möchte ich meinen herzlichen Dank an die Handwerker richten, die Tag ein – Tag aus alles geben, um den Zeitplan zu erfüllen – selbst bei großer Hitze mit rekordverdächtigen Temperaturen. Ich bedanke mich beim Land Niedersachsen und der NBank für die Bereitstellung von Zuschüssen und Krediten aus dem ‚Wohnraumförderfonds Niedersachsen‘. Mein Dank gilt auch dem Vorstand und dem Stiftungsrat des Studentenwerks Göttingen. Beide Gremien standen dem Bau der Lutterterrasse stets aufgeschlossen gegenüber und haben die Durchführung befürwortet. Und nicht zuletzt möchte ich mich bei unseren Mitarbeitern bedanken, die im Hintergrund koordinieren und planen. Ohne ihre Unterstützung wäre die Realisierung eines solchen Projektes nicht möglich.“