Regionales Gesundheitsnetzwerk

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Text von: redaktion

In der vergangenen Woche wurde der Verein “Gesundheitsregion Göttingen“ von Mitgliedern aus der Gesundheitsversorgung, der Wissenschaft und der Gesundheitswirtschaft offiziell ins Leben gerufen.

Am Donnerstag, den 6. Mai, gab sich der Verein „Gesundheitsregion Göttingen“ e.V. eine Satzung und wählte seine Vorsitzenden. Zum ersten Vorsitzenden wurde Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen, gewählt, sein Stellvertreter ist Armin Asselmeyer. Geschäftsführender Gesellschafter Sanitätshaus o.r.t.

Ziel ist es, die Region Südniedersachsen mit Göttingen in ihrem Zentrum als Gesundheitsregion mit überregionaler Attraktivität zu profilieren. Dazu sei es notwendig, die Akteure des regionalen Gesundheitswesens zu vernetzen und der Bevölkerung Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme an diesem Prozess zu geben, so die Idee des Vereins.

„Mit dem Verein tragen wir endlich auch in Südniedersachsen einer wichtigen Entwicklung Rechnung, nämlich Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch auch unter Wettbewerbern“, sagt Cornelius Frömmel und betont, dass die Gesundheitswirtschaft eines der wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungssektoren der Region ist

Geichzeitig will der Verein dadurch auch das Standortmarketing fördern. Aus Sicht der Wirtschaft verspricht sich Armin Asselmeyer daher vor allem produktive Synergieeffekte: „Die Gesundheitswirtschaft ist mit verantwortlich, Fachkräfte und deren Spezialwissen in dieser Region zu halten, aber auch neue Fachkräfte für diese Region zu gewinnen.“

Öffentliche Informationsveranstaltung

„Älter werden in Würde und die Last eines Gedächtnisverlustes – eine gesellschaftliche Herausforderung“. So lautet das Thema der ersten themenorientierten Veranstaltung der „Gesundheitsregion Göttingen“: Sie findet am Dienstag, den 11. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal 04 des Universitätsklinikums Göttingen statt.

Älterwerden in der Gesellschaft stellt viele Herausforderungen dar. Diese erste Veranstaltung in der Reihe „Lebenswerte Region – durch Wirken und Handeln“ dient zum Austausch von Wissen und Erfahrungen.