Regionales Gemeinwohl

©Dietrich Kühne, kroesing media
Text von: redaktion

In einer deutschlandweiten Studie des Kölner Analyseinstituts ServiceValue im Auftrag der WirtschaftsWoche sind die Harz-Weser-Werke mit einem Platz in der Spitzengruppe als 'Wertvoller Arbeitgeber' des Landkreises Göttingen ausgezeichnet worden. Die Harz-Weser-Werke setzten sich dabei gegen 2.158 regionale Arbeitsgeber verteilt auf insgesamt 54 Landkreise und 17 kreisfreie Städte durch und nahmen eine Spitzenposition in Bezug auf die Fragestellung nach ihrem Gemeinwohlbeitrag für den Landkreis Göttingen ein.

Stichworte für gemeinwohltätige Unternehmen sind zum Beispiel das Möglichmachen einer guten Work-Life-Balance und der Versuch, den Wertbeitrag und Nutzen für die Gesellschaft zu steigern (Public Value). Vor diesem Hintergrund wurden Bürger dabei nach ihrer Einschätzung zum Wert der Unternehmen in Bezug auf das Gemeinwohl für die Region befragt. Sie gaben den Unternehmen Noten von eins für ‚ausgezeichnet‘ bis sechs für ‚mir unbekannt/irrelevant für das Gemeinwohl‘.

Die aktuelle Studie zeigt, dass längst nicht das bloße Gewinnstreben durch die Optimierung von Kennzahlen die Bedeutsamkeit eines Unternehmens aus Sicht der Bewohner einer Region steigert. Aber was zeichnet gemeinwohlorientierte Unternehmen aus? Ist es der wirtschaftliche Erfolg? Die Fähigkeit, diesen weiter auszubauen und so Arbeitsplätze zu schaffen? Oder ist es das Engagement für Vereine und die Unterstützung sozialer, regionaler Projekte?

Anders als andere Unternehmen, die größtenteils wegen ihrer Unterstützung, sei es in Bezug auf ihr Engagement in Sportvereinen oder bei kleinen sozialen Projekten, ausgewählt wurden, beginnt es bei den Harz-Weser-Werken bereits in deren Basis: Angefangen bei dem Auftrag des Unternehmens, die Teilhabe beeinträchtigter Menschen zu gewährleisten, bis hin zu ihrem Engagement als Arbeitgeber, bei dem es aber noch lange nicht aufhört. „Unternehmen müssen über das Engagement für ihre Mitarbeiter und für das Unternehmen hinaus denken und ebenso die Region und dessen Attraktivität mit in den Fokus nehmen“, so Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz-Weser-Werke, der stolz auf die zweite Auszeichnung innerhalb eines Jahres reagierte. „Jeder Unternehmer sollte sich über seine Verantwortung, auch für die Region, bewusst sein. Wir machen Orte erst attraktiv.“ Weiter Ditmar Hartmann: „Es ist großartig, dass auch die Bevölkerung unser Engagement erkennt und uns mit einer solch tollen Auszeichnung prämiert, die mich ebenfalls persönlich sehr stolz macht!“

Ganz nach ihrem Motto: ‚Alles außer gewöhnlich‘ bringen die Harz-Weser-Werke einiges unter einen Hut: sie ermöglichen berufliche und soziale Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen, sind ein guter Arbeitgeber und gleichzeitig als zertifiziertes Wirtschaftsunternehmen für namhafte Industriekunden tätig – das ist außergewöhnlich und verdeutlicht die Gemeinwohlorientierung der Harz-Weser-Werke sowohl nach innen als auch nach außen.

Als einer der größten niedersächsischen Träger von Assistenzleistungen sind die Harz-Weser-Werke an ihren 30 Standorten verantwortlich dafür, dass an über 2.100 Plätzen Menschen mit Beeinträchtigungen seit 1971 arbeiten, wohnen und leben können, so wie sie möchten. Dafür bieten sie maßgeschneiderte Angebote und sind ein verlässlicher Lebenspartner für sämtliche Lebensbereiche in vielen Lebensphasen. Sie sind überzeugt: Jeder Mensch ist einzigartig, so wie er ist! Hierfür setzen sich an den Standorten rund 900 Mitarbeiter – von der Berufsbildung bis hin zu Angeboten für Senioren – ein.

Als großer Arbeitgeber der Region sind sich die Harz-Weser-Werke zudem bewusst über ihre ebenso große, soziale Verantwortung für die Region und engagieren sich vom Harz bis an die Weser. Darüber hinaus bieten die Harz-Weser-Werke ihren Arbeitnehmern vielerlei Vorteile: eine Vergütung angelehnt an das TVÖD, betriebliche Altersvorsorge, ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, flexible Arbeitszeiten bis hin zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Hiermit setzten sie sich klar gegen die Konkurrenz durch.

Benachteiligungen haben bei den Harz-Weser-Werken keine Chance. Unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer und kultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und Identität oder Beeinträchtigung erfährt jeder bei ihnen Wertschätzung. Dafür stehen sie unter anderem mit ihrer Unterschrift unter der Charta der Vielfalt ein.