Qualität im Gesundheitswesen

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Text von: redaktion

Die Asklepios Kliniken Göttingen und Tiefenbrunn haben nach eingehender Überprüfung durch die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH (KTQ) das KTQ-Zertifikat erworben.

Mit der Zertifizierung in Krankenhäusern will die KTQ der Forderung der Gesundheitsministerkonferenz und des Sachverständigenrates Rechnung tragen, die Position der Patienten zu stärken und ihnen in geeigneter und verständlicher Form Informationen über die Qualität der internen Prozessabläufe im Gesundheitswesen anzubieten.

„Die KTQ macht Leistungen von Einrichtungen des Gesundheitswesens sichtbar, wobei im Zentrum die Bedürfnisse der Patienten stehen, beispielsweise bei der Wahl der richtigen Klinik“, sagt Jens Betker, Geschäftsführer der Asklepios Psychiatrie Niedersachsen GmbH. „Dafür braucht es Transparenz, und dazu wollen wir beitragen“, so Betker weiter.

Sechs Kategorien standen insgesamt im Mittelpunkt der Qualitätsprüfung: Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Führung und Qualitätsmanagement. Innerhalb des Verfahrens mussten die Kliniken zunächst eine Selbstbewertung erstellen, die dann bei der externen Prüfung anhand eines Kataloges hinterfragt wurde. Die beiden Kliniken sollten dabei vor allem zeigen, dass sie sich selbstkritisch betrachten können und bereit sind, bestehende Strukturen zu verändern.

Bewertet wurden alle Schritte von der Aufnahme des Patienten bis hin zur kontinuierlichen Weiterbetreuung. „Wir freuen uns außerordentlich über unser KTQ®-Zertifikat, weil es zeigt, dass wir einen objektiven Vergleich nicht scheuen müssen“, sagt Betker und fügt hinzu: „aufgedeckte Verbesserungspotenziale motivieren uns dazu, uns ständig weiter zu verbessern.“

Das im deutschen Krankenhausbereich am weitesten verbreitete Zertifizierungsverfahren bescheinigt den Kliniken ihr gutes Qualitätsmanagementsystem.