Qualifikation für chinesischen Arbeitsmarkt

Text von: redaktion

Für den bundesweit einzigartigen und mehrfach ausgezeichneten Masterstudiengang Interkulturelle Germanistik an der Universität Göttingen und den chinesischen Partneruniversitäten in Beijing und Nanjing sind noch Plätze zu vergeben. Bewerbungen sind bis 15. Juli möglich.

Für den Auslandsaufenthalt, zu dem auch ein Praktikum gehört, werden für alle Studierenden Stipendien bereitgestellt. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in Germanistik oder einer anderen Philologie wie Anglistik oder Sinologie. Möglich ist auch ein Abschluss in einem anderen geistes- oder kulturwissenschaftlichen Fach wie zum Beispiel Kulturanthropologie.

In vier Semestern werden deutsche und chinesische Studierende zu Sprach- und Kulturkennern beider Länder ausgebildet. Dabei ist das gemeinsame Studieren die Grundlage des Programms.

Das erste Studienjahr verbringen die Studierenden in Göttingen, das zweite an einer der beiden chinesischen Partneruniversitäten. Die Absolventen erhalten einen deutsch-chinesischen Doppelabschluss.

Der Studiengang wurde im Juni 2010 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bereits zum zweiten Mal als besonders gut bewertet und mit 100.000 Euro unterstützt. Mit dem Geld wird ein regelmäßiger Dozentenaustausch gefördert, zudem werden Studierende mit Teilstipendien unterstützt.

Das Masterprogramm startete vor zwei Jahren, im September 2010 schließen die ersten Studierenden ihr Studium ab. „Ein Teil der ersten deutschen Absolventen wird aufgrund der guten Erfahrungen in China anfangen, in dortigen Einrichtungen und Unternehmen zu arbeiten, ein anderer Teil denkt über eine Promotion nach“, sagt Irmy Schweiger von der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen, die den Studiengang koordiniert.

Das Studium bereitet auf unterschiedliche Tätigkeiten auf dem deutsch-chinesischen Arbeitsmarkt vor. Mögliche Arbeitgeber sind international agierende Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen ebenso wie politische Einrichtungen, Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen.

Wer an einem intensiven kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und China interessiert ist, kann sich noch bis zum 15. Juli 2010 für das Programm bewerben.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Irmy Schweiger, Georg-August-Universität Göttingen, Philosophische Fakultät, Seminar für Deutsche Philologie – Abteilung Interkulturelle Germanistik, Käte-Hamburger-Weg 6, 37073 Göttingen, Telefon 0551 39-10218, Fax 0551 39-10219.