Qioptiq fördert wissenschaftlichen Nachwuchs

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Text von: redaktion

Der erste Student, den der Optik-Spezialist Qioptiq im Rahmen des Deutschlandstipendiums der Bundesregierung unterstützt, ist Johannes Blümel. Er wird 300 Euro monatlich erhalten, finanziert zur Hälfte vom Bund, zur anderen Hälfte von Qioptiq.

„Das Geld hilft mir, mein Studium zu finanzieren“, sagt der 24-Jährige. Genauso wichtig sei ihm aber auch die Nähe zur Wirtschaft.

Und genau darauf zielt das Deutschlandstipendium ab, das zum Sommersemester 2011 startet: Studentinnen und Studenten, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, sollen damit nicht nur vom Bund und von privaten Stiftern finanziell unterstützt werden, sondern auch wichtige Einblicke in die Unternehmenswelt bekommen.

Qioptiq etwa bietet Stipendiaten wie Johannes Blümel die Möglichkeit, berufsorientierte Praktika zu absolvieren oder ihre Bachelor-Arbeit praxisorientiert im Unternehmen zu schreiben. Der gelernte Augenoptiker aus Landshut studiert im dritten Semester Mechatronik an der Fachhochschule Deggendorf.

Auch die Unternehmen profitieren von dem Stipendium: „Für unsere High-Tech-Produkte benötigen wir hochqualifizierte Nachwuchskräfte“, sagt Max Tanzer, Qioptiq-Personalleiter. „Im Idealfall fördern wir mit dem Qioptiq-Deutschlandstipendium künftige Mitarbeiter.“

Die Unternehmensgruppe mit Standort in Göttingen entwickelt und produziert optische Spitzentechnologie, etwa für die Medizintechnik, die industrielle Fertigung oder Luft- und Raumfahrt.

„Das ist ein unglaublich spannendes und vielseitiges Aufgaben- und Berufsfeld“, sagt Johannes Blümel, der sein Stipendium von Oberbürgermeisterin Anna Eder, dem Präsidenten der FH Deggendorf Reinhard Höpfl und Qioptiq Personalreferentin Sonja Kellerer auf der Deggendorfer Job-Börse verliehen bekam.

Und er soll nicht das letzte Talent sein, das mit einem Deutschlandstipendium gefördert wird: Eine „neue Stipendienkultur in Deutschland“ verspricht sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan von dem Programm. Schon im ersten Jahr sollen rund 10.000 Studenten gefördert werden.